Heiner Müllers "Die Hamletmaschine" - Utopievorstellung einer unendlichen Dialektik

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GRIN Verlag, 2008 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin (Deutsche Philologie), Veranstaltung: Literatur von beiden Seiten, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der Text DIE HAMLETMASCHINE als Konstrukt. Ziel der Analyse ist dabei weniger die Suche nach der Herkunft von Motivubernahmen und Zitaten Mullers aus anderen Texten; es werden vielmehr der Mechanismus, die inneren Bezuge und die selbstreferenzielle Struktur des Stuckes untersucht - offenbart wird ein Diskurs auf der Metaebene. Wenn der Text sich unaufhorlich selbst zu widersprechen scheint, der Textfluss zu einem Meer an Bedeutungsverschiebungen ausufert, so zeigt sich gerade darin Mullers zugrunde liegendes Konzept: DIE HAMLETMASCHINE ist eine pure Antithese in sich, einzelner Worte, Satze und Passagen. Doch beabsichtigt Muller den permanenten Wiederspruch naturlich und schreibt dadurch die Geschichte einer unendlichen Dialektik. Wie sich diese Dialektik in Wort und Text manifestiert und warum sie trotz ihrer Unlosbarkeit nichts Aussichtsloses bedeutet, sondern vielmehr zum Ziel, ja sogar zu einer Utopievorstellung wird, zeigt die vorliegende Arbeit.
 

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