Heinrich I - Ein deutscher König?

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GRIN Verlag, 2011 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2+, Universitat Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: "Hort! Grafen, Edle, Freie von Brabant! Heinrich, der Deutschen Konig, kam zur Statt, mit euch zu dingen nach des Reiches Recht. Gebt ihr nun Fried' und Folge dem Gebot?" Mit diesen Worten des Heerrufers beginnt Richard Wagners Oper "Lohengrin," die im Jahr 1850 in Weimar uraufgefuhrt wurde. Wagner, der die Libretti seiner Opern selbst verfate, kann in seinem Schaffen getrost als (Spat-)Romantiker bezeichnet werden. Seine Werke sind oft in ein historisches Umfeld eingebettet, das sich geschichtswissenschaftlich gesehen am Historismus des 19. Jahrhunderts orientiert. Schlielich verfolgte Wagner durch Teile seines Schaffens durchaus auch seine politischen Vorstellungen und Wunsche, besonders deutlich wird dies anhand der "Meistersinger von Nurnberg." In gewisser Weise verbanden diese Wunsche Wagner mit den Historikern seiner Zeit, die, mit dem Historismus, das zu be- und ergrunden versuchten, was Wagner in seinen Opern kunstlerisch zum Ausdruck brachte: Eine gemeinsame deutsche Identitat, die die Widerspruche deutscher Kleinstaaterei uberwinden sollte. Aus heutiger Sicht haben Wagners Werke somit nicht nur eine politische sondern auch eine historische Relevanz und es stellt sich die Frage, ob der "Deutschen Konig" Heinrich wirklich ein ebensolcher gewesen ist, oder ob das Lohengrin-Libretto hier nur eine Projektion der Vorstellungen und Wunsche des 19. Jahrhunderts zu Ton bringt. Heinrich der Vogler, Heinrich der Burgenbauer und Stadtegrunder - aber auch Heinrich, der Deutschen Konig? Dies soll im wesentlichen die Kernfrage dieser Arbeit sein. Dabei wird nicht versucht eine Kritik des Historismus vorzunehmen, sondern es werden lediglich anhand einiger Fragestellungen ausgewahlte Quellen und Literatur auf die Stichhaltigkeit der These hin uberpruft, da es sich bei Heinrich I. um einen deutschen Ko
 

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