Heinrich Mann: Nietzsche als seine weltanschauliche Leitfigur der Jahrhundertwende und der Paradigmenwechsel zu den französischen Moralphilosophen

Front Cover
GRIN Verlag, 2007 - 72 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Germanistisches Seminar), 48 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forschungsarbeit uber die mannigfaltigen weltanschaulichen Einflusse im Fruhwerk Heinrich Manns entstand wahrend des Wintersemesters 2001/2002 im Rahmen eines germanistischen Hauptseminars zu diesem Autor an der Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf. Entsprechend ihrer dominierenden Bedeutung fur Heinrich Manns erste Erzahlungen beginnt der Text mit einer komprimierten Darstellung der Lehre Friedrich Nietzsches. Jeweils in enger Anlehnung an den breiten Forschungsdiskurs folgen eine allgemeine Schilderung des Verhaltnisses beider Autoren sowie Einzelnachweise von Heinrich Manns Nietzsche-Rezeption in den Romanen Im Schlaraffenland" (1900), Die Gottinnen" (1902-03) und Professor Unrat" (1905) und in der Novelle Pippo Spano" (1903). Daraufhin wird anhand des Essays Eine Freundschaft: Gustave Flaubert und George Sand" (1905) sowie des Romans Zwischen den Rassen" (1907) der Paradigmenwechsel zu den franzosischen Moralphilosophen des 18. Jahrhunderts erarbeitet. Konzentrierten Schilderungen der geistesgeschichtlichen Bedeutung Voltaires und Rousseaus folgt der Nachweis ihres Einflusses auf Heinrich Manns Roman Die kleine Stadt" (1909). Eine umfangreiche Bibliographie rundet die aufschlussreiche Untersuchung ab.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 11 - ... von einzelnen, in extremeren Ausdrucksformen, aber auch mit stärkerer Zielrichtung gegen die offizielle Kunstpolitik. In Heinrich Manns (1871 bis 1950) Weg vom konservativ-nationalistischen Herausgeber der Zeitschrift Das Zwanzigste Jahrhundert (1890 bis 1896) zum Decadence-Literaten und Verfasser der Trilogie Die Göttinnen oder Die drei Romane der Herzogin von Assy...
Page 25 - Sonderband aus der Reihe Text und Kritik, herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold, München 1972, S. 81-99 11 Th 2, S. 236 12 Fünfter Akt, fünfte Szene, Vers 23: „Und alle unsre Gestern führten Narrn/ den Pfad des stäubgen Tods.

Bibliographic information