Heinrich Scheidemann

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GRIN Verlag, Jan 6, 2006 - Music - 23 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinrich Scheidemann wurde um 1596 in Wöhrden (Süderdithmarschen) als Sohn des Organisten David Scheidemann geboren. Das Organistenamt seines Vaters an St. Katharinen seit 1604 in Hamburg ermöglichte Heinrich Scheidemann zwischen 1611 und 1614 ein Studium bei J.P.Sweelinck in Amsterdam. Ein Kanon vom 15. November 1614 zu Ehren Scheidemanns von Sweelinck beweist, dass der Unterricht in diesem Jahr abgeschlossen war. „Zum Abschied mag Scheidemann von seinem Lehrer den Kanon erhalten haben.“ In den 20er Jahren, spätestens 1629, übernahm er die Stelle seines Vaters als Organist an St. Katharinen und blieb in diesem Amt bis zu seinem Tod. Das erste Mal erscheint Scheidemann am 27. September 1631 in den Rechnungsbüchern. Unter diesem Datum steht die Notiz: „Heinrich Scheidemann, dem Organisten, .“ weil ihm in seiner Krankheit viel auf Apotheker und Doktoren gegangen, verEhrt Daraus lässt sich schließen, dass Scheidemann 1630 oder 1631 von einer schweren Krankheit heimgesucht worden ist. 1633 übernahm Heinrich Scheidemann auch noch die Aufgabe des Kirchenschreibers an St. Katharinen. „Den Amtseid als solchen legte er nach dem Bestallungsbuch am 10. Juli 1633 ab.“ Scheidemann war ein bekannter Orgelprüfer seiner Zeit und nahm so zum Beispiel 1627 die Gottfried-Fritzsche- Orgel in der Braunschweiger Ulricikirche ab. 1634 erlangte er das Hamburger Bürgerrecht und heiratete am 1. Juni die hamburgische Arzttochter Maria Bokel. Der Ehe entsprossen neun Kinder.
 

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