Heinrich VII. - Ein gescheiterter König

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GRIN Verlag, 2009 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2,0, Universitat Stuttgart (Historisches Institut ), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Konig Heinrich von Hohenstaufen war wohl einer der tragischsten Herrscher des deutschen Mittelalters, der immer im Schatten seines ubermachtigen Vaters, Kaiser Friedrich II., stand. Er wird haufig abwertend als Heinrich der "Klammersiebte" bezeichnet, da die VII in Klammern steht. Dies sollte ihn von Heinrich VII. von Luxemburg abgrenzen und ihn nicht als nie eigenstandigen Herrscher herabsetzten. Heinrich wurde bereits 1212 zum Konig von Sizilien gekront, 1220 als neunjahriger zum Rex Romanorum. Seine selbstandige Regentschaft als dauerte nur ca. sieben Jahre, bis sie im Juli 1235 ein jahes Ende nahm. Heinrich wurde gesturzt und gefangengenommen. Der Ausloser dafur war die offene Rebellion gegen seinen Vater. Er sollte nach seiner Gefangennahme nie wieder seine Freiheit erlangen, denn er starb im Februar 1242 bei der Verlegung von Nicastro ins Kastell San Marco bei Martirano. Die Umstande seines Todes sind bis heute noch nicht vollstandig geklart. Es handelte sich vermutlich um Selbstmord. Die Frage nach den Grunden, die fur das Scheitern Heinrichs verantwortlich waren, wird je nach Forschungsmeinung unterschiedlich beantwortet und bewertet. Beruhte Heinrichs Scheitern auf seiner vermeintlich schwachen Personlichkeit, dem Genera¬tionenkonflikt zwischen ihm und seinem Vater, den unterschiedlichen politischen Interessen der beiden Stauferhofe oder waren allgemeine, gesellschaftliche Grunde der Ausloser fur Heinrichs raschen Sturz. Zu einer Beantwortung dieser Frage muss Heinrichs Leben, seine Regentschaft und sein Umfeld, wie z. B. sein Verhaltnis zu den Reichsfursten, betrachtet werden. Nur so kann man zu einer differenzierten Antwort kommen, denn der offene Aufstand gegen seinen Vater fuhrte zwar zu seinem Sturz und damit zu seinem Scheitern, d
 

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