Heiratsanträge in 'Anna Karenina' und 'Pride and Prejudice' unter besonderer Berücksichtigung gesellschaftlicher Konventionen und nonverbaler Kommunikation

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Georg-August-Universitat Gottingen (Seminar fur Deutsche Philologie), Veranstaltung: Ehe- und Ehebruchsromane im 19. Jahrhundert, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Jane Austens Pride and Prejudice und Leo Tolstois Anna Karenina spielt das Konzept der Ehe eine massgebliche Rolle. In dieser Hausarbeit soll es jedoch nicht um die Probleme gehen, die nach der Eheschliessung auftreten, sondern um den komplizierten Weg bis zum Traualtar. In beiden Romanen benotigen zwei Paare, namlich Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy sowie Konstantin Dmitrijewitsch Lewin und Kitty Schtscherbatzki, zwei Heiratsantrage, um ans Ziel zu gelangen. Es stellt sich also die Frage, was beim ersten Antrag falsch gelaufen ist und was beim zweiten Antrag zum erwunschten Erfolg gefuhrt hat. Wie die Analyse zeigen soll, haben - neben den ganz personlichen Grunden - gesellschaftliche Konventionen einen grossen Anteil an Zustimmung oder Ablehnung. Weiterhin wird sich zeigen, dass die bei den Antragen und Liebesgestandnissen die verwendeten Worte alleine nicht uber Erfolg oder Misserfolg entscheiden, sondern nonverbale Kommunikation und mit ihr die Korpersprache weitere bedeutende Faktoren darstellen. Was sich auch in diesem Bereich vom ersten zum zweiten Heiratsantrag andert, wird zu klaren sein. Zu diesem Zweck gebe ich zuerst einen kurzen Uberblick zu wichtigen Theorien uber (nonverbale) Kommunikation und zeichne daraufhin ein kurzes Bild der in den Romanen behandelten Gesellschaften mit ihren ganz eigenen Regeln und Normen. Anschliessend widme ich mich der ausfuhrlichen Textanalyse der Heiratsantrage. Im begrenzten Rahmen der Hausarbeit ist es nicht moglich, ausufernd die ganze Thematik der Romane zu besprechen; ich beschranke mich also im Wesentlichen auf die vier fur mein Thema entscheidenden Kapitel: II,11 und IV,16 in Pride and Prejudice sow"
 

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