Heldenverehrung in den "Georgika" von Publius Vergilius Maro am Beispiel des Proömiums des dritten Buches (Verse 8-48)

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GRIN Verlag, 2010 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,0, Universitat Rostock, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit soll genauer auf das Proomium des dritten Buches der Georgica" von Publius Vergilus Maro eingegangen werden. Der Untersuchungsschwerpunkt wird hier auf den Versen 8 - 48 liegen. Die Georgica" wurden um 29 vor Christus als Lehrgedicht uber den Landbau geschrieben. Vergil selbst prasentiert sich innerhalb des Werkes als Mitglied des Kreises um Maecenas, wie im Verlauf der Analyse dargelegt werden wird. Die Freundschaft zu diesem mag Vergils Selbstbewusstsein dahingehend gestarkt haben, sowohl eigene Anerkennung zu erlangen, als auch Anerkennung fur einen Herrscher -in diesem Fall Octavian- durch ein literarisches Werk einzufordern. Das dieser Ausarbeitung zugrunde liegende dritte Buch bespricht die Viehzucht. Dennoch bildet das Proomium einen Exkurs von der Thematik. Beinahe drangt sich der Eindruck auf, dass Vergil die rechte Lust am Schreiben verliert und vielmehr seiner Bewunderung fur Octavian Ausdruck verleihen mochte, welche sich im ersonnenen Bau eines Tempels am Mincius zeigt. Diese Verehrung schliesst sich unmittelbar an das Ende des zweiten Buches an. Dort wird das Landleben gepriesen, welches jedoch auch unter dem dunklen Schatten eines herannahenden Krieges steht. Daraus ergibt sich die keinesfalls zufallige Position des Proomiums. Die dunkle Seite der Geschichte, die am Ende des zweiten Buches aufgegriffen wurde, wird nun anfangs des dritten Buches durch die Lichtgestalt des Caesar erhellt. Dessen Verehrung kann mit der Epikurpreisung des Lukrez verglichen werden, die im dritten Buch von De rerum natura" zu finden ist."
 

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