Helwig von Waldirstet "Helwigs märe vom heiligen kreuz" - Synopse und Vergleich mit "Der Legende vom heiligen Kreuze" des Heinrich von Freiberg

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GRIN Verlag, 2008 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,7, Universitat Leipzig (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: "Helwig von Waldirstet" B2, Sprache: Deutsch, Abstract: Wahrend des Mittelalters waren viele Varianten von Kreuzesholzlegenden in vielen Teilen Europas verbreitet. Das gesteigerte Interesse an der Kreuzrelique und die Einbindung des Kruzifixes in den christlichen Gottesdienst forderten das Verlangen nach einer legendarischen Ausgestaltung, des Kreuzes Jesu und deren Verbreitung. Das Besondere an den neu entstehenden Legenden war, dass nicht nur die Symbolik des Paradiesbaumes mit der des Kreuzes verbunden wurde und somit der Beginn der Erbsunde mit der Vergebung aller Sunden in Verbindung gebracht wurde, sondern auch die Wiederauffindung des Kreuzes und dessen Bedeutung in den Vordergrund trat. Da diese Legenden in vielen Varianten uberliefert worden sind, ist das Original bzw. die erste Version nicht mehr ermittelbar. Im Folgenden sollen nun zwei dieser Kreuzesholzlegenden im Mittelpunkt stehen. Zum einen Helwigs mare vom heiligen Kreuz" von dem Dichter Helwig von Waldirstet und Die Legende vom heiligen Kreuz" des Dichters Heinrich von Freiberg. Da beide Legenden sowohl zeitlich als auch raumlich nicht weit voneinander entstanden sind, liegt die Vermutung nah, dass entweder die eine in Abhangigkeit zur anderen entstanden ist, oder beide auf einer gemeinsamenVorlage beruhen. Helwigs mare vom heiligen Kreuz" ist in der Sammelhandschrift Nr. 5305, aus dem 15. Jahrhundert, in der Wiener Nationalbibliothek uberliefert. Diese wurde wahrscheinlich im hessischen Kloster Alsfeld geschrieben oder entstand in enger Verbindung zu diesem3. Uber den Dichter des Werkes ist nicht viel bekannt. Er selbst stellt sich in seinen Einleitungsworten4 als Helwig von Waldirstet vor und nennt zum Schluss seines Gedichtes den Markgrafen Friedrich als seinen Gonner. Damit wird die zeitliche Einordnung seines Werkes er"
 

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