Hemmende und fördernde Einflüsse des medialen Umfelds auf die Lesekompetenz

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GRIN Verlag, 2007 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,7, Universitat Mannheim, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Fernseher in den 1950-er Jahren Einzug in unsere Wohnzimmer gehalten hat, wurden immer wieder Bedenken geaussert, dass der Fernsehkonsum schadliche Wirkungen haben konnte. Neben Befurchtungen im Hinblick auf die soziale und emotionale Entwicklung wird heute vor allem die Beeintrachtigung der Sprach- und Lesefertigkeiten von Kindern diskutiert. Uber die Folgen des Fernsehens bei Kindern und Jugendlichen wird viel debattiert. Zu nennen sind hierbei hauptsachlich die schlechteren Schulleistungen der Kinder und Jugendlichen, welche taglich mehrere Stunden vor dem Fernsehgerat verbringen. Diese Beobachtung legt die Vermutung nahe, dass diese Entwicklung auf die geringe Lesehaufigkeit solcher so genannten Viel-Seher, welche sich durch erhohten Fernsehkonsum auszeichnen, zuruckzufuhren ist. Die folgende Hausarbeit beleuchtet verschiedene Forschungsansatze, welche hemmende, wie auch fordernde Einflusse des medialen Umfeldes auf die Entwicklung von Lesekompetenz aufzeigen. Zum besseren Verstandnis erfolgt im zweiten Gliederungspunkt eine Hinleitung zur Thematik, indem der Stellenwert des Buches und des Lesens in der heutigen Zeit herausgestellt wird. Im Anschluss daran wird ein kurzer Uberblick uber Leseerziehung und Leseverhalten gegeben, sowie ein Einblick in das Medienangebot, als auch die Mediennutzung, insbesondere des Fernsehens. Im Folgenden werden die verschiedenen Forschungsansatze vorgestellt, die seit der Einfuhrung des Fernsehens diskutiert wurden und zu der heutigen Erkenntnis uber hemmende und fordernde Einflusse auf das Leseverhalten gefuhrt haben. Hierbei wird klar ersichtlich, dass die Forschung eher die hemmenden Einflusse des medialen Umfeldes auf Kinder und Jugendliche postuliert, wahrend fordernde Einflusse eher als Begleiterscheinung der Studien einhergingen. Abschliessend werd
 

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Inhaltsverzeichnis I
10
3 1 Forschungsergebnisse 12 3 1 1 Hemmungshypothesen 12 3 2 Ursache und Wirkung 13 3 3 Relevante Erkenntnisse aus der pädagogischpsycholo...
17
5 Fazit 22 6 Literaturverzeichnis
24
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Page 23 - Das Buch [...] muss sich zum anderen auf die Suche nach einer Position nicht neben, sondern in der neuen multimedialen Unterhaltungs- und Lernkultur begeben, sich nicht als deren Gegenpart und Alternative, sondern als deren Bestandteil begreifen.62 Die Buchgestaltung muss also mit den neuen Bedürfnissen der Computergeneration in Einklang gebracht werden.
Page 17 - Studie sprechen dafür, dass hemmende Einflüsse des Fernsehens vor allem in der frühen Phase des Leseerwerbs zum Tragen kommen.
Page 15 - Theorie (1984), dass das Fernsehen ein vergleichsweise leicht zu konsumierendes Medium darstellt, welches nur wenig „mentale Anstrengung
Page 15 - Lesen eine tiefer gehende Verarbeitung der aufgenommenen Informationen impliziert und auf diese Weise zu besseren Verstehensleistungen...
Page 10 - Viel-Leser sind zumeist auch diejenigen, die andere Medien ebenfalls häufig nutzen. Allerdings gilt das Gleiche nicht im Umkehrschluss.
Page 17 - Aufgrund der großen Bedeutung der Ausgangslage vor Schuleintritt, sollte die Studie bereits im Kindergarten einsetzen.51 Der Medienkonsum wurde mit Hilfe eines Tagebuchverfahrens, unter Berücksichtigung verschiedener zusätzlicher Fragebogenmaßnahmen, erfasst.
Page 19 - Förderungshypothesen gegenüber, in denen positive Effekte des Fernsehens auf die Leseentwicklung angenommen werden.
Page 15 - Medium Fernsehen der Einstellung zum, mutmaßlich als anstrengend empfundenen Lesen, abträglich ist und dadurch auch eine Beeinträchtigung der Lesefähigkeit nach sich zieht.

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