Henri Rousseau und sein Gemälde 'Der Traum'

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GRIN Verlag, Apr 19, 2005 - Art - 54 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 2, Universität der Künste Berlin, 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit dem Gemälde „Der Traum“ von Henri Rousseau aus dem Jahr 1910. Vor der Betrachtung des Gemäldes gebe ich einen kurzen Überblick über zeitgeschichtliche Aspekte in Frankreich um 1900. Nach einer Bildanalyse zeige ich auf, warum diesem Gemälde in der Kunstgeschichte solch ein wichtiger Stellenwert zugeschrieben wird. Im ersten Teil der Arbeit lege ich dar, an welchem Punkt sich Rousseau und die Französische Malerei um 1900 befanden und welcher kunsttheoretische Diskurs mit und von der Avantgarde1 in Paris geführt wurde. Nach einer kurzen Darstellung der Biografie Rousseaus und einem Überblick über die französische Malerei um 1900, werde ich dann im zweiten Teil der Arbeit Rousseaus Gemälde „Der Traum“ betrachten, analysieren und interpretieren. Die kunstwissenschaftliche Einordnung von Rousseaus Gemälde und welche Wirkung es auf die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts ausübt, bildet den dritten und abschließenden Teil dieser Arbeit. Anhand der Bildanalyse wird Rousseaus Arbeitsweise und künstlerische Haltung exemplarisch dargestellt. Weiterhin soll durch die erhaltenen Briefe und überlieferten Aussagen von Rousseau zu seiner Malerei ein ungefährer Eindruck seiner Persönlichkeit und seiner künstlerischen Haltung entstehen. Bei dem Gemälde handelt es sich um eines der wahrscheinlich letzten und größten Gemälde Rousseaus, welches zu der Reihe seiner „Urwaldbilder“ gezählt wird. Seine anderen „Urwaldbilder“ habe ich ausgeklammert, da deren Untersuchung den Umfang dieser Arbeit sprengen würde. So gehört das Gemälde „Der Traum“ zu einem der Werke Rousseaus, das durch zahlreiche Reproduktionen als Poster und Postkarten allgemein bekannt ist. Meinerseits kannte ich Rousseaus Gemälde schon seit meiner frühen Kindheit von einer Abbildung aus einem Kinderbuch.2 Ohne darauf geachtet zu haben, wer eigentlich der Maler war, fand ich das Bild schon damals interessant zu betrachten und es hinterließ bei mir immer wieder einen merkwürdigen Eindruck. Anlässlich der Ausstellung „Das MoMA in Berlin“, in der Neuen Nationalgalerie 2004, hatte ich nun die Möglichkeit, Rousseaus Gemälde „Der Traum“ zum ersten Mal im Original zu sehen. So konnte ich meine vage Erinnerung an das Gemälde in der Ausstellung auffrischen und das Original betrachten, um es nun im Folgenden wissenschaftlich analysieren zu können.
 

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III
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IV
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