Herausforderungen an die Raumplanung in der afrikanischen Sahelzone

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GRIN Verlag, Oct 12, 2002 - Science - 34 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Geographisches Institut), Veranstaltung: Raumplanung in Entwicklungsländern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bedeutung des arabischen Ausdruckes As-Sahil (=Ufer), von dem die geographische Bezeichnung Sahel abstammt, deutet darauf hin, dass dieser Raum einst als ein dem Menschen wohlgesonnener Raum wahrgenommen wurde. Als ein „rettendes Ufer“ für Mensch und Tier nach den zermürbenden Wanderungen durch die Sahara, die nach Norden den Sahel begrenzt. Durch vielschichtige Veränderungen spätestens seit der Kolonialzeit wandelte sich die Sahelzone jedoch zu einer Krisenregion. Mit den Dürren kamen katastrophenartige Zustände über das Land, das Problem stellte sich schnell als große Herausforderung an die Weltgemeinschaft heraus. In dieser Arbeit soll zunächst ein fundierter Überblick über die Sahelzone und ihre Probleme gegeben werden. Das Problem der Desertifikation steht im Mittelpunkt dieses Grundlagenteils, da in ihr sicher auch die größte Herausforderung an die Entwicklung des Sahels und so auch an die Raumplanung im Sahel zu sehen ist. Die Überleitung zum Block der Raumplanung bildet dann die Beschäftigung mit der Rolle und Bedeutung der Raumplanung in der Dritten Welt. Der Wandel der Entwicklungzusammenarbeit leitet dann über zur Darstellung des Instrument der Landnutzungsplanung (LNP), dem gegenwärtig zentralen raumplanerischen Element in der Entwicklung des ländlichen Raumes. Nach Herausstellung der Bedeutung von Selbstbestimmung im Rahmen dieses raumplanerischen Ansatzes sollen dann abschließend mit dem Comité Inter-Etats de Lutte Contre la Sécheresse dans le Sahel (CILLS) ein intraregionaler Ansatz zur Förderung ländlicher Entwicklung und dem Programme National de Gestion des Terroirs Villageois (PNGTV) in Burkina Faso ein nationales Programm zur Förderung der LNP vorgestellt werden. Da in der Entwicklungsländerforschung am Geographischen Institut Tübingen Lateinamerika als regionaler Schwerpunkt den Mittelpunkt von Forschung und Lehre bildet, erschien eine umfangreiche Darstellung auch der Grundlagen angebracht, wodurch der für diese Arbeit vorgesehene Umfang überschritten wurde.
 

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Contents

EINLEITUNG
3
UMWELT UND DEREN FOLGEPROBLEME M SAHIEL
10
SOZIALE PROBLEME IM SAHEL
17
V RAUMIPLANUNG IN DER SAHIELZONE IN DER PRAXIS
26

Common terms and phrases

5DXPSODQXQJ 6\VWHPH 6DKHO 6HOEVWEHVWLPPXQJ Afrika Ansätze Anthropogene Anthropogene Ursachen Äthiopien Bedeutung Betroffenen Bevölkerung Brachezeiten Burkina Faso CILLS Deflation Desertifikation Desertifikationsbekämpfung Desertifikationsprozess Dezentralisierung Diguetten Dorf Dorfbewohner dörfliche Dritten Welt Dürren Einbeziehung endogener Entscheidung entsprechend Entwicklung des ländlichen Entwicklungshelfer Entwicklungsländer Entwicklungszusammenarbeit Eritrea Erklärungsansätze exogener feuchten HAMMER HDI-Ranking heute HORSTMANN 2001 HVHUWLILNDWLRQ integrativen integrierte Isohyete Jahre koloniale Kolonialzeit Kompetenzen komplexen konnten KRINGS Krise des Sahel Land ländlichen Raumes ländlicher Entwicklung Landnutzung Landnutzungsplanung lokale MAINGUET Menschen MENSCHING 1985b MENSCHING 1990 Migration Mittelpunkt muss nachhaltigen Entwicklung Nomaden Nutzungsrechte ökologischen Ökosystem Organisationen Parameter Partizipation Partizipationsmethoden partizipativen Methoden PGNTV PNGTV Problem Probleme Projekte Prozess Rahmen ländlicher Raumordnung raumplanerische Instrument Raumplanung Regenfeldbau Regionalentwicklung Regionen Ressourcen Rückkopplung ruralen Sahara Sahel Sahelländer Sahelproblematik Sahelstaaten Sahelzone Savannen Selbstbestimmung Senegal Sichtweise soll somit stationären Strategien Subsistenzwirtschaft Sudan Tafel Tschad Umweltflüchtlinge unangepasste UNCCD Unterentwicklung verschiedene Partizipationsformen weltweit Wichtige Kennziffern Wirtschaftsweise zunehmend

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