Hochschulzugang in Österreich: Die Folgen des EuGH Urteils in der Sache C - 147/03

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Europarecht, Volkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 1,0, Wirtschaftsuniversitat Wien (Europainstitut), Veranstaltung: Grundlagen rechtswissenschaftlichen Arbeitens, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die bis zum Urteil des EuGH in Osterreich geltenden Bestimmungen, welche den Zugang fur Angehorige anderer Mitgliedsstaaten zu den osterreichischen Universitaten regelten, namlich 36 (1) UniStG bzw. 65 (1) UG 2002, besagten, dass zusatzlich zur allgemeinen Universitatsreife die Erfullung der studienrichtungsspezifischen Zulassungsvoraussetzungen einschliesslich des Rechts zur unmittelbaren Zulassung zum Studium nachzuweisen ist, die im Ausstellungsstaat der Urkunde, mit der die allgemeine Universitatsreife nachgewiesen wird, bestehen. Der EuGH kam am 07. 07. 2005 jedoch zu der Erkenntnis, dass die Republik Osterreich dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus den Artikeln 12 EG, 149 EG und 150 EG verstossen hat, weil sie nicht die erforderlichen Massnahmen getroffen hat, um sicherzustellen, dass die Inhaber von in anderen Mitgliedstaaten erworbenen Sekundarabschlussen unter den gleichen Voraussetzungen wie die Inhaber von in Osterreich erworbenen Sekundarabschlussen Zugang zum Hochschul- und Universitatsstudium in Osterreich haben."
 

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