Hydrometrie: Theorie und Praxis der Durchflussmessung in offenen Gerinnen

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Springer-Verlag, Sep 30, 2010 - Science - 582 pages
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Die Kenntnis der in einem Gewässer (Fluss, Kanal) fließenden Wassermenge und ihrer räumlichen und zeitlichen Varianz ist eine wesentliche Grundlage für die Bemessung von Wasserbauwerken sowie die rationale Bewirtschaftung der Ressource Wasser. Um das pro Zeiteinheit durchfließende Wasservolumen, den Durchfluss, messtechnisch zu erfassen, gibt es seit Jahrhunderten eingesetzte traditionelle Verfahren, aber auch in den letzten Jahren vermehrt „neue" Messverfahren, die aufgrund des zunehmenden Einsatzes von Elektronik in der Mess- und Regeltechnik möglich geworden sind. Aufbauend auf den physikalischen Grundlagen behandelt der Autor die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Messverfahren, bei ihrem Einsatz unter den rauen Umweltbedingungen von Feldmessungen in kleinen und großen Flüssen sowie in Zu- und Abläufen von Kläranlagen. Anhand von Beispielen aus der nationalen und internationalen Messpraxis sowie mit ausgeführten Berechnungsbeispielen werden Kriterien für die Wahl der geeigneten Messtechnik aufgezeigt. Der Leser findet viele Lösungsmöglichkeiten für konkrete Fragestellungen.
 

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Contents

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Abbildung Abfluss Abflussbeiwert ADCP ADCP-Messungen Anwendung Auswertung Beispiel Bereich Biggetalsperre Boiten Bonfig breitkronige Wehre cm cm cm D-Kanal daher Daten Datenfernübertragung Details digitaler Drucksonden Durchfluss Durchflusserfassung Durchflussermittlung Durchflusskurve Durchflussmessbauwerke Durchflussmessung durchgeführt DVWK eingesetzt Einsatz elektronischen Erfassung ermittelt Foto Frequenz Ganglinie gemessen Gerinnen Gesamtdurchfluss Geschwindigkeitsmessung Gewässer gewässerkundlichen Gewässersohle große grundsätzlich Herschy heute Hilfe Hochwasser hohe Hornantenne hydraulischen hydrologischen Hydrometrie hydrometrischen Flügel Installation installiert Kalibrierung konstanter kontinuierlichen Laufzeit Lotrechten Luftblasen m³/s magnetisch-induktiven Measurement Mess Messbauwerks Messbereich Messdaten Messgenauigkeit Messgeräte Messlotrechten Messnetz Messpfad Messprinzip Messpunkte Messquerschnitt Messstelle Messsysteme Messtechnik Messung Messunsicherheit Messverfahren Methode Mikrowellen mittlere Fließgeschwindigkeit mobilen möglich Morgenschweis Moving muss offenen Gerinnen Pegel Pegelhaus Pegellatten Pegelvorschrift Praxis Querschnitt Radar Randbedingungen Ruhrverband Schallgeschwindigkeit scharfkantigen Schwimmer Schwimmermessungen Seilkrananlage Sensor Software Sohle Sohlschwelle sollte sowie Staurohre Strömung Strömungssonden Systeme technischen Tracer Überfallhöhe Ultraschall Unsicherheit Venturikanal Verfahren verschiedenen verwendet vorgestellt W-Q-Beziehung Wandler Wasser Wasseroberfläche Wasserstand Wasserstandsmessung Wassertiefe Wasserwirtschaft zeigt zwei

About the author (2010)

Prof. Dr. rer. nat. habil. Gerd Morgenschweis, geb. 1944, studierte Hydrologie und Wasserwirtschaft an den Universitäten Gießen, Braunschweig sowie Freiburg i.Br. und führte zahlreiche Forschungsarbeiten zum Thema Messtechnik am Institut für Hydrologie der Universität Freiburg durch. Als Abteilungsleiter beim Ruhrverband Essen war er 22 Jahre verantwortlich für die Steuerung des größten Talsperrensystems in Deutschland. In dieser Zeit baute er ein umfassendes hydrologisches online-Informationssystems (Datenerfassung, Datenfernübertragung, Datenverarbeitung) auf. Er lehrte viele Jahre im Bereich Angewandter Hydrologie und Hydrometrie an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland (Freiburg, Münster, RUB Bochum, Wuppertal, Isfahan/Iran, Buenos Aires, Esquel /Argentinien) und betreute dabei u.a. Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung von Durchflussmesstechnik. Seit 1994 hat er die venia legendi für das Fach Hydrologie im Fachbereich Bautechnik an der Bergischen Universität Wuppertal und wurde 1998 zum apl. Professor ernannt. Gerd Morgenschweis ist Mitglied der DWA-Arbeitsgruppe „Hydrometrie“, des DIN-Ausschusses „Hydrometrie“ und veröffentlichte mehr als 100 wissenschaftliche Publikationen, davon 44 zur hydrologischen Messtechnik.

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