"I am very seldom idle..." - Daniel Defoes Robinson Crusoe und die Protestantismus-Kapitalismus-Thesen

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GRIN Verlag, 2007 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universitat Giessen (Institut fur Anglistik), Veranstaltung: Proseminar "Daniel Defoe," 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Daniel Defoes "Robinson Crusoe" ist in der Vergangenheit immer wieder vor der Schablone der Protestantismus-Kapitalismusthesen z.B. Max Webers oder Richard Tawneys gelesen worden. Die vorliegende Arbeit versucht, Klarheit uber die Berechtigung einer solchen Herangehensweise zu erlangen., Abstract: Modern critics have applied the theories of Marx, Max Weber, and R.H. Tawney to Crusoe's island so often that it has become commonplace to suggest that the key to Defoe lies in an understanding of capitalism and economic individualism. (NOVAK:32) Ein Blick in die Sekundarliteratur zeigt, dass Maximilian E. Novak in beiden Punkten seiner Einschatzung Recht hat: Zunachst einmal ist die Anzahl der interpretatorischen Aufsatze und Monographien uber Defoes ersten Roman, die sich in ihrer Argumentation entweder direkt auf Webers religionssoziologisches Werk (insbesondere seine Aufsatze zur Protestantischen Ethik") und Tawneys Religion and the Rise of Capitalism beziehen, oder auf andere Arbeiten mit ahnlicher Stossrichtung, wie Werner Sombarts Der moderne Kapitalismus oder Ernst Troeltschs Soziallehre der christlichen Kirchen, Bezug nehmen, in der Tat enorm. Diese grosstenteils soziologischen Arbeiten, entstanden an der Schnittstelle von traditioneller Geschichtsschreibung und der noch jungen empirischen Sozialwissenschaft, waren zwischen 1900 und 1930 erschienen und hatten in der Fachwelt Aufsehen erregt, indem sie die schon sehr viel altere Beobachtung eines Zusammenhangs zwischen Konfession und okonomischem Erfolg1 prazise und nach den Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens zu formulieren suchten.2 Es dauerte nicht lange, bis die neuen Uberlegungen in der Literaturwissenschaft ankamen. Schon 1920 vertrat der Bonner Anglist"
 

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