"I travel to discover other states of mind": Identität und Reise in V. S. Naipauls "The Enigma of Arrival" und "A Way in the World"

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GRIN Verlag, 2008 - 120 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,3, Universitat Hamburg (Institut fur Anglistik und Amerikanistik), 66 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: V. S. Naipauls Texte sind Geschichten, die um die Moglichkeit von Identitat kreisen in einer Welt, in der die Moderne einen unwiderruflichen Bruch geschaffen hat zwischen der Wahrnehmung der Welt und der Rolle des Menschen in ihr. Autobiographie als selbst-reflexiver und selbst-kritischer Akt lenkt die Aufmerksamkeit auf das Subjekt als verantworliche Handlungsinstanz. Dabei ist das autobiographische Projekt per Definition ein unabschliessbares und zirkulares Unterfangen, welches in seiner Prozesshaftigkeit der Natur des Selbst gleicht, das sich seiner Identitat standig neu versichern muss. In Naipauls Literatur steht die schriftstellerische Identitat als Synthese von Selbst und Leben im Vordergrund. Dazu verbindet er journalistische Recherche und literarische Erzahlung mit autobiographischen Elementen. Die Romane "The Enigma of Arrival" und "A Way in the World" identifizieren deutlicher als zuvor den Ich-Erzahler mit dem Autor Naipaul. Sie sind der Versuch, die Erfahrung der Kindheit und Jugend im kolonialen Trinidad mit der kulturellen Bildung und Entwicklung als Schriftsteller in England zu vereinen, um eine synthetische Identitat zu etablieren. The Enigma of Arrival und A Way in the World erzahlen die gleiche Geschichte, aber doch anders. Beide zeigen die Entwicklung der schriftstellerischen Identitat von einer angepassten, kritiklosen Rollenakzeptanz hin zu der Integration und Anerkennung der eigenen Exilerfahrung. Dabei sind die Romane bestimmt von Ich-Erzahlern, die den schriftstellerischen Moglichkeitsraum exemplarisch als Bedingung fur Identitat in seinem Potenzial und seinen Beschrankungen analysieren. Die Literatur wird dabei zum Schauplatz der autobiographischen Identitatsfindung, indem der Autor den fiktionalen Raum als ein sich standig neu def"

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About the author (2008)

Forschung 1998 - 2005: Studium der Anglistik, Neueren deutschen Literatur und Franzosisch in Hamburg Kritische Auseinandersetzung mit der europaischen Literaturgeschichte, mit dem Fokus auf Umbruchzeiten wie der Romantik und dem Fin-de-Siecle, in denen neue mediale Konzepte die traditionelle burgerliche Leitkultur durch Dekonstruktion und Subversion auflosen. Im Topos der Reise wird die Exilerfahrung zum sinnstiftenden Element einer durch Diversitat und Vielfalt bestimmten postmodernen (poststrukturalistischen) Identitat. Wahrend des Studiums Tatigkeit als wissenschaftliche Tutorin an der Universitat sowie freiberufliche Tatigkeit in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. 2005 - 2008: dreijahriger Aufenthalt in Kaliningrad, Russland 2005 - 2006: Abschluss des ersten Studiengangs des Europainstituts Klaus Mehnert, das Master of European Studies (MES; nach dem Aachener Modell) in Kaliningrad in deutscher Sprache lehrt. Analyse des Einflusses des Russlandbildes auf die europaische Identitatsbildung seit dem Mittelalter. Russland dient dabei als Projektionsflache fur kollektive europaische Angste und Sehnsuchte. Dabei sind zwei Stereotype pragend: 1. Bedrohung: Die Erfahrung des eigenen Fremdseins wird durch den Blick einer unbekannten Kultur zum Mittel eines kritischen Blicks auf die aufgeklart-zivilisatorische Wissensgesellschaft. 2. Sozialutopie: Universal-solidarische Gesellschaftsmodelle einer gemeinsamen europaischen Identitat stellen nationalstaatliche Konstruktionen in Frage. 2006 Auszeichnung mit dem Willi-Brandt-Preis der Sozialdemokratischen Fraktion des Europaparlaments fur besondere Studienleistungen. Anschliessend Tatigkeit als freiberufliche Journalistin und Dozentin fur deutsche Sprache fur weitere zwei Jahre in Kaliningrad. Aktuell seit 2008: Internationaler Projektleiter in der Online-Branche

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