"Ich bin ein Knabe: ich will kein Mädchen sein!": Zum Motiv der Androgynie in "Wilhelm Meisters Lehrjahre" am Beispiel der Figuren Mariane und Mignon

Front Cover
GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universitat Rostock (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Seminar: Johann Wolfgang von Goethe: Wilhelm Meister, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Professorin vermerkte, dass die Begriffsdefintion in die Einleitung muss. Ausserdem hatte die Zusammenfassung im Schlussteil ausfuhrlicher sein konnen., Abstract: Die vorliegende Arbeit knupft an diesen Punkt an und versucht Merkmale der Androgynitat an den Figuren Mariane und Mignon herauszufinden. Den Schwerpunkt dieser Analyse habe ich auf die mannliche Kleidung der Frauenfiguren gelegt. Im 18. Jahrhundert waren besonders Uniformen nur den Mannern vorbehalten. Anhand dieser Tatsache zeigt sich deutlich, dass die beiden Figuren sich selbst, aus unterschiedlichen Intentionen in eine mannliche Rolle drangen. Ziel dieser Arbeit ist Antworten auf Ursache, Erscheinungsform und Bedeutung der androgynen Rolle zu finden. Zudem soll dargestellt werden, in wie weit die Androgynie ein wesentliches Charaktermerkmal der Figuren ist. Der Grund, warum ich mich fur diese Figuren entschieden habe liegt darin, dass sich viele Parallelen zwischen Mariane und Mignon aufzeigen. Dem Leser sticht bereits beim ersten Rezipieren die Verkleidungsmanie der beiden Figuren ins Auge. Hinzu kommt, dass beide zu der Randgruppe der wandernden Theaterspielerinnen gehoren. Wichtig ist es auch, dass Mignon Wilhelm unablassig an Mariane erinnert. Schliesslich verweist Martina Schwanke darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen den Namen Mignon und Mariane gibt. Als Engel verkleidet und aufgrund ihrer italienischen Herkunft, weist Mignon Ahnlichkeit mit Marienfiguren auf. Mignon als kleine Maria deute direkt auf den Namen Maria-ne hin, so Schwanke. Die Gliederung dieser Arbeit richtet sich nach dem chronologischen Auftreten der beiden Figuren in dem Werk. Demnach beginne ich mit der Analyse der androgynen Merkmale am B"

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Bibliographic information