Ich kam - ich geh: Reisebilder - Erinnerungen - Porträts

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Allitera-Verlag, 2002 - 110 pages
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Funfzig Jahre bindet der Buchtitel Ich kam - ich geh zu einem bunten Strau der Erinnerungen zusammen; funfzig Jahre, in denen aus der Maria Kirndorfer die Marietta di Monaco wurde. Illustriert mit den meisterhaften Silhouetten Ernst Moritz Engerts reihen sich freimutige Bekenntnisse in und zwischen den Zeilen an Reisebilder des ruhelos durch Europa tanzenden Menschenkindes, an Skizzen von Schicksalen und Begegnungen, Erlebnisse und Geschichten, Dichtung und Wahrheit. Funfzig Jahre werden zur Buhne, ahnlich der im alten Simpl, gespielt wird als einziges Stuck Marietta. Da treten Geister auf und huschen voruber - Szyttja, der Philosoph Grun, Doktor Zunder, Marcelle; aber auch Zeitgenossen wie Ringelnatz, Klabund, Carl Loibl in seiner Brennessel und die unverwustliche Kathi Kobus. Die Schauplatze andern sich von Szene zu Szene, aber zuletzt enden alle Wege in Schwabing.

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About the author (2002)

Marietta di Monaco, eigentlich Maria Kirndorfer, wurde am 14. Marz 1893 in Munchen geboren. Aufgewachsen bei Pflegeeltern in Niederbayern, fuhrte sie nach der Klosterschule einige Jahre ein Vagabundenleben. Spater trat die Kabarettistin, Lyrikerin und Lebenskunstlerin im Schwabinger Brettl, im Simpl und anderen Kabaretts in Schwabing auf. Sie erlangte Beruhmtheit als Dichtermuse und war eng befreundet mit Ringelnatz, Wedekind und Klabund, in dessen Marietta (1920) sie eingegangen ist. Die Zeit als Millionarsbraut eines reichen Hollanders war nichts als eine - wenngleich lukrative - Episode. Man traf Marietta nicht nur in Munchen, sondern auch in Ascona, Zurich und Paris, wohin sie 1936 fur drei Jahre emigrierte. Doch sie kehrte immer wieder zuruck nach Schwabing, wo sie 1962 mit dem Kunstpreis geehrt wurde. Die einstige Muse Schwabylons starb am 19. Januar 1981 in einem Munchner Altersheim.

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