Ich- und Wirklichkeitszerfall in den Rönne-Novellen - besonders in "Gehirne"

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GRIN Verlag, 2007 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, Universitat zu Koln, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Arbeit beschaftigt sich mit den Fragen, die Ronnes Ich- und Wirklichkeitsverlust betreffen., Abstract: Im Februar 1915 erscheint die erste Ronne Novelle von Gottfried Benn mit dem Titel Gehirne. Hintergrund ist, dass Benn eine Vertretungsstelle in einem Lungensanatorium antritt. Aufgrund seiner psychischen Labilitat vernachlassigt er immer mehr seine Pflichten, die er als Anstaltsleiter anfangs gewissenhaft erfullt. Er zieht sich zuruck und verbringt die meiste Zeit reglos auf dem Rucken liegend. Stellenweise herrscht eine Ubereinstimmung zwischen der Biographie des Autors und der Handlung der Novelle. Es folgen "Die Eroberung," "Die Reise," "Die Insel" und "Der Geburtstag." Der Arzt Dr. Werff Ronne ist die Zentralgestalt dieser Erzahlungen, mit denen Benn seine absolute Prosa 1" verwirklicht. Ronne wird in allen Novellen als Person dargestellt, die den Bezug zur Realitat verloren hat und in ihrer eigenen Welt zu leben scheint. Diese Arbeit untersucht, in wie weit die Werke von Gottfried Benn an der Tradition des Expressionismus stehen und beschaftigt sich gleichzeitig mit den Fragen, die Ronnes Ich- und Wirklichkeitsverlust betreffen. - Woher resultiert sein Zerfall? - Wie und mit welchen Mitteln versucht er diesen zu bekampfen? - Erlangt er Erlosung - und wenn ja - wie erlangt er sie und bleibt sie bestandig? - Auf welcher Ebene manifestiert sich dieser Realitatsverlust? Die Wahl der Namen, die verwendete Sprache, alles unterstreicht und betont den Zerfall und den Wirklichkeitsverlust Ronnes.
 

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