Ida Gräfin Hahn-Hahn: "Gräfin Faustine": Strukturalistische Analyse des Frauenbildes der Gräfinnen

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GRIN Verlag, Jan 1, 2010 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Institut fur allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Thematisches Proseminar: Autorinnen im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Einleitung Gott, rief Faustine, 'wie komisch sind die Manner! Ganz ernsthaft bilden sie sich ein, der liebe Gott habe unser Geschlecht geschaffen, um das ihre zu bedienen!'" In ihrem bekanntesten und mit vielen autobiografischen Zugen gespickten Roman Gra-fin Faustine" von 1840 zeichnet Grafin Ida Hahn-Hahn den hochst ungewohnlichen Lebenslauf einer uberdurchschnittlich intelligenten und emanzipierten Grafin, die wie ihr literarischer, mannlicher Namensvetter strebend, aufbegehrend und suchend durchs Leben geht und sich von gesellschaftlichen Zwangen und Normen wenig beeindruckt zeigt. Grafin Faustine lehnt sich wie ihre Autorin, die sich nach der Scheidung ihrer Zweckehe durch die Tatigkeit als Schriftstellerin ein unabhangiges Einkommen sicher-te, gegen Rollenzuweisungen und mannliche Unterdruckung auf. Als Schriftstellerin war sie zu ihrer Zeit uberaus popular und obgleich oder gerade weil Grafin Faustine" als skandalos angesehen wurde, verkaufte sich der Roman vorzuglich und erfuhr inner-halb von kurzester Zeit drei Auflagen. In der folgenden Arbeit soll durch eine struktura-listische Analyse pragnanter Textstellen das Frauenbild Ida Hahn-Hahns, wie sie es durch ihre Protagonistin und einige weitere weibliche Figuren darstellt, analysiert wer-den. Es soll herausgefunden werden, welches Rollenverstandnis und welche Gesell-schaftsauffassung dem Roman zugrunde liegen und welche Moglichkeiten zur Lebens-gestaltung Ida Hahn-Hahn ihren Zeitgenossinnen damit eroffnet. Es soll ausserdem auf das Ehebild eingegangen werden. Meine These ist, dass im Roman eine bis dahin nicht zulassige Moglic"
 

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