Identifikationskonflikte in Organisationen und ihre Korrelate

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GRIN Verlag, Oct 31, 2007 - Psychology - 123 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Sozialpsychologisches Institut), 69 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Diplomarbeit basiert auf den theoretischen Grundlagen des Social Identity Aproach, der aus der Theorie der Sozialen Identität (Tajfel und Turner, 1986) und der Selbstkategorisierungstheorie besteht (Turner et al., 1987), und auf der Balancetheorie von Heider (1946, 1958). Mit einer Onlineuntersuchung in verschiedenen Unternehmen wird der Zusammenhang zwischen der Identifikation mit einer breiten Zahl verschiedener Identifikationsfoki, der Kompatibilität dieser Foki untereinander und unterschiedlichen arbeitsbezogenen Variablen wie Zufriedenheit, Kündigungs-absicht, Stress und weiteren erforscht. Dabei werden über multiple Regressions-analysen interaktive Effekte von Identifikation und Kompatibilität auf diese arbeitsbezogenen Variablen überprüft und zusätzlich die Korrelation zwischen Kompatibilität und den unterschiedlichen Variablen untersucht. Die interaktiven Zusammenhänge weisen aufgrund mangelnder Voraussetzungen sehr inkonsistente Ergebnisse auf und lassen sich somit nicht eindeutig interpretieren. Die Korrelationen zwischen Kompatibilität der Identifikations-foki und den arbeitsbezogenen Variablen lassen sich für fast alle arbeitsbezogenen Variablen signifikant nachweisen. Dieser signifikante Zusammenhang sowie die Aufnahme bislang unberücksichtigter Identifikationsfoki in die Untersuchung zeigen interessante neue Erkenntnisse auf, und sogar aus den Schwierigkeiten der Arbeit lassen sich Ansatzpunkte für weiterführende Studien entwickeln, die eine praxisbezogene Verbindung zu konjunkturellen Wirtschaftsphasen und aktuellen wirtschaftlichen Problemen ziehen.
 

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Contents

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Common terms and phrases

Abbildung abhängigen Variablen Arbeitsgruppe Auswirkungen Balancetheorie beiden Datensätzen Bereich Berufsgruppe Beziehung Commitment Daten der Online-Stichprobe Deskriptive Statistiken Dick Diplomarbeit Extra-Role gegenüber Extra-Role Verhalten fett gedruckt Fragebogens Freunde/Familie Freunden und Familie gegenüber Fokus Gruppen Haupthypothesen Hauptuntersuchung Heider Hohe Id.Berufsgruppe Id.Freunde/Fam Id.Kollegen/MA Id.Organisation Id.Vorgesetzte Identifikation mit Freunden Identifikation mit Kollegen Identifikation und Kompatibilität Identifikationswerte In-Role gegenüber Individuum Interaktion Identifikation Interaktionsergebnisse intergroup jeweils Kollegen und Mitarbeitern Kollegen/Mitarbeiter Kompatibilität Bgr-Fam Kompatibilität der Identifikationsfoki Kompatibilität Orga-Bgr Kompatibilität Orga-Fam Kompatibilitätswerte Korrelationen Korrelationskoeffizienten Kriteriumsvariablen Kündigungsabsicht gegenüber Leistungsbereitschaft gegenüber momentaner affektiver Zustand Nebenhypothesen negativ mit verschiedenen Online Online-Erhebung organisationale Identifikation organisationalen Kontext Papier-Daten Papier-Erhebung physische Beschwerden positiv mit verschiedenen postulierten Hypothesen Probanden Psychology Regressionsanalyse Regressionskoeffizienten Riketta Screenshot Selbstkategorisierungstheorie Selbstwert Selbstwertgefühl signifikanten Ergebnisse Social Identity soziale Identität Standardabweichungen Stichprobe Stresserleben Studie Tajfel Theorie trifft absolut Trifft überhaupt Trifft voll Überprüfung Universität Tübingen Unternehmen unterschiedlichen Untersuchung verschiedenen arbeitsbezogenen Variablen verschiedenen Identifikationsfoki Versuchspersonen Vorgesetzten Werte und Ziele Zufriedenheit Zusammenhang

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