Identitätsentwicklung als zentraler Bestandteil der Sozialisation im Jugendalter

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GRIN Verlag, 2007 - 52 pages
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Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Padagogik - Padagogische Soziologie, Note: 1,3, Universitat Duisburg-Essen, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Nach Hurrelmann erhalt das Individuum wahrend der Jugendphase zum ersten Mal die Moglichkeit, eine eigene Ich-Identitat zu entwickeln. Die Jugendphase gilt dann als abgeschlossen, wenn eine Identitat aufgebaut und die vollkommene Autonomie als Erwachsener erreicht wurde. Somit konnte man behaupten: Die Identitatsentwicklung stellt einen zentralen Bestandteil der Sozialisation im Jugendalter dar. Ob dies zutrifft, soll im Folgenden untersucht werden. Bevor jedoch die Identitatsentwicklung genauer betrachtet wird, ist es sinnvoll die Begriffe Identitat, Jugendalter und Sozialisation zu definieren. Anschliessend soll die Sozialisation im Jugendalter betrachtet werden. Dies wird mit Hilfe der Theorie des symbolischen Interaktionismus nach Mead geschehen
 

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Contents

Einleitung
3
Eine Sozialisationstheorie der Jugendforschung Der
11
Zusammenfassung
19
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Common terms and phrases

13 und Pädagogik-Lexikon abstimmen Adoleszenz Akzeptanz allerdings allgemeinen Sinn bezieht Aspekt Aufgrund Auseinandersetzung auslösen Baacke Baumgart Bedeutung beeinflussen Begriff Identität Begriff Sozialisation besitzen Bestandteil der Sozialisation Bewältigungsmechanismen bezeichnet Bezugspersonen Bild Birgit von Eicken Degus Eicken Identitätsentwicklung eigenen Wünsche Entwicklungsaufgaben erhält das Individuum Erikson Erst im Jugendalter Erwachsenen Erwachsenenalter Erwachsenenstatus Erwartungen der Gesellschaft Erwartungen der sozialen Freizeitmarkt G.H. Mead Gefühle genauer betrachtet Gleichaltrigen Haltungen und Erwartungen Handeln Handlungstheorie Helle hineinzuversetzen Hurrelmann Ich-Identität Identität aufgebaut Identität entwickelt Identitätsentwicklung als zentraler individuellen Interpretation Individuum empfindet inneren Realität Joas Jugendalter GRIN Verlag Jugendphase Lebensphase Jugend Meads Theorie Nachjugendphase Normen und Werte Oerter/Montada Persönlichkeit in Abhängigkeit Phase Prozess der Kommunikation psychischen Instanzen Pubertät reagieren Signifikante Symbol somit Sozialisation im Jugendalter Sozialisationsbegriff Sozialwissenschaft Soziologie Sprache stabile Identität symbolische Interaktionismus Theorie des symbolischen Theorie Meads Übernahme Universität Chicago unterscheidet Unverwechselbarkeit verallgemeinerten Verhalten vokale Geste vollkommene Autonomie Vorstellung Werte der Gesellschaft wichtig Wünschen und Interessen zentraler Bestandteil

Popular passages

Page 10 - Prozeß der Entstehung und Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit in Abhängigkeit von und in Auseinandersetzung mit den sozialen und den dinglich-materiellen Lebensbedingungen verstanden, die zu einem bestimmten Zeitpunkt der historischen Entwicklung einer Gesellschaft existieren.
Page 10 - Gesellschaft existieren bzw. den Prozess, in dessen Verlauf sich der mit einer biologischen Ausstattung versehene menschliche Organismus zu einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit bildet, die sich über den Lebenslauf hinweg in Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen weiterentwickelt (ebd.
Page 13 - Gesten werden zu signifikanten Symbolen, wenn sie im Gesten setzenden Wesen die gleichen Reaktionen implizit auslösen, die sie explizit bei anderen Individuen auslösen oder auslösen sollen - bei jenen Wesen, an die sie gerichtet sind.
Page 8 - Lebensbereichen benennen: 1. Entwicklung einer intellektuellen und sozialen Kompetenz, um selbstverantwortlich schulischen und anschließend beruflichen Qualifikationen nachzukommen, mit dem Ziel, eine berufliche Erwerbsarbeit aufzunehmen und dadurch die eigene, ökonomische und materielle Basis für die selbstständige Existenz als Erwachsene zu sichern.
Page 11 - Jugendliche in einen Prozess der Kommunikation mit anderen über Werte, Normen und soziale Strukturen eintreten und diese mit ihren eigenen Interessen, Neigungen und Handlungsmöglichkeiten in Verbindung bringen. Sie werden zur Teilnahme an sozialen Interaktionen fähig, indem sie sich lebensgeschichtlich zum erstenmal nicht nur als handelndes Subjekt empfinden, sondern sich selbst im Prozess des Handelns auch als Objekt wahrzunehmen vermögen.
Page 9 - Umgang mit den entsprechenden Angeboten zu kommen". 4). „Entwicklung eines Werte- und Normsystems und eines ethnischen und politischen Bewußtseins, das mit dem eigenen Verhalten und Handeln in Übereinstimmung steht, so daß die verantwortliche Übernahme von gesellschaftlichen Partizipationsrollen im kulturellen und politischen Raum möglich wird".
Page 6 - Vereinfacht lässt sich Pubertät vor allem als biologische, Jugend vor allem als soziologische und Adoleszenz vor allem als psychologische Kategorie begreifen.
Page 8 - Erwachsenen, die aber ihrem sozialen Status und ihrem Verhalten nach noch als Jugendliche anzusehen sind.

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