Identitätskrisen in Kleists "Amphitryon"

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GRIN Verlag, 2009 - 96 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 3, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (der Fakultat fur Sprach- und Literaturwissenschaften), 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Amphitryon ist eines der Werke Kleists, die zu seinen Lebzeiten den grossten Anklang fanden. Kleist legt im Vergleich zu Moliere eine grossere Sorgfalt auf die Darstellung der seelischen Vorgange der Figuren. Molieres Figuren sind im Rahmen der Gesellschaftskomodie allein Trager sozialer Rollen. Kleist hingegen verlagert den Schwerpunkt auf die Charaktere, von der Ebene der ausseren Handlung auf die des Bewusstseins. Diese seelische Bereicherung zeigt sich am deutlichsten in der Figur der Alkmene. In ihr spielt sich die eigentliche Innere Handlung ab. Doch auch Konig Amphitryon und Gottervater Zeus selbst erleiden eine Identitatskrise. Diese Krisen spiegeln sich wider in den Rollen ihrer Bediensteten und bringen so eine komische Wirkung in das an sich ernste Thema. Zuletzt wird diese Arbeit klaren, wie Alkmene trotz ihres Ehebruchs "rein" bleiben kann und sogar in ihrer Ehre noch erhoht wird bzw. inwiefern diese Erhohung Auswirkung auf Stand, Ansehen und Pracht des Konigs hat."
 

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Contents

Einleitung
4
Die Kleistsche Rollenverteilung von Mann und Frau
26
Vermischung des Tragischen mit dem Komischen
76
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