Identitätsstiftung durch Gewalt? Ansätze einer Erklärung an einem Fallbeispiel

Front Cover
GRIN Verlag, 2008 - 92 pages
0 Reviews
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Ev. Fachhochschule fur Sozialpadagogik des Rauhen Hauses (Institut des Rauhen Hauses fur Soziale Praxis), 71 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Phanomen mannlicher Jugendgewalt. Im Zentrum der Betrachtung sollen verschiedene (Delikt-) Strukturen jugendlicher Taterschaft stehen, welche anhand empirischer Erhebungen zu aktuellen Tatverdachtigenzahlen bei Jugendlichen dargestellt werden und im Folgenden als Basis dieser Arbeit dienen. Auf dieser Grundlage wird das Gewalthandeln von Jungen bzw. mannlichen Jugendlichen naher beleuchtet, geschlechttypische Entwicklungsmerkmale aufgezeigt und daraus mogliche Erklarungen zum gewalttatigen Verhalten dargestellt bzw. abgeleitet... Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei in der Auseinandersetzung mit der mannlichen Sozialisation und Jugendgewalt sowie der Fragestellung, inwiefern sich mannliche Identitat durch Gewalt bildet..., diesbezuglich Theorie und Praxis gegenuberzustellen und zu vergleichen. Es wird somit der Versuch unternommen, mogliche Ursachen fur mannliches Gewaltverhalten im Praxisbezug und im dargestellten Einzellfall exemplarisch darzulegen und dem wissenschaftlichen Theorieansatz eine praktische Form zu geben. Fur die Beantwortung der aufgeworfenen Frage werden unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema gewahlt, da es keine allgemeingultige wissenschaftliche Theorie fur die Existenz von Jugendgewalt gibt, sondern es eine Vielzahl von Erklarungsansatzen in der Literatur zu finden sind. So werden ausgewahlte Aspekte der Sozialisation bzw. Identitatsbildung von Jungen und jungen Mannern in unserer Gesellschaft naher untersucht und diese mit den Darstellungen aus dem Fallbeispiel verglichen. Die daraus gezogenen Schlusse werden in die Betrachtung fur mogliche Ursachen und Erklarungen von mannlicher Jugendgewalt herangezogen.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Section 1
14
Section 2
24
Section 3
81
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

abweichende Adoleszenz Anerkennung Angeklagte Arbeit Aspekte Ausbildung Auseinandersetzung Bedeutung beispielsweise beschreibt beschriebenen besonders Betrachtung Bewährungshilfe Bodybuilding Bundeskriminalamt Bundesministerium der Justiz Bundesministerium für Familie dargestellt Darstellung definiert delinquentes demnach diesbezüglich eigenen Identität Einzelbegleitung Entwicklung Entwicklungsprozess ERIKSON Fallbeispiel Familie FINDEISEN Folgenden Funktionen gegenüber Frauen Gemeinschaft genannten Geschädigten Geschlecht Geschlechtsidentität geschlechtsspezifischen Gesellschaft Gewaltdelikte Gewalthandeln Gewaltkriminalität Gewaltprävention Gewalttäter Gewaltverhalten Gruppe Hauptverhandlung hegemonialen Männlichkeit HEITMEYER HURRELMANN Ich-Entwicklung Identitätsbildung Individuum Integration Jugendgerichtsgesetz Jugendgewalt Jugendkriminalität Jugendstrafe jungen Männern Jungenarbeit Justiz KERSTEN Kind Konsequenzen Kontext Kontrolle Konzepte körperlichen Körperverletzung Kriminalität Kriminalstatistik Berichtjahr 2006 kriminell Krise kulturelle Männliche Gewalt männliche Sozialisation männlichen Jugendlichen Männlichkeitsfunktionen Medien Menschen menschlichen mögliche muss notwendig Pädagogen peer-group Persönlichkeit Phase Politik Polizeiliche Kriminalstatistik Polizeiliche Kriminalstatistik Berichtjahr Prozess psychosozialen räuberischer Erpressung repressiven Maßnahmen Schaubild Schwerin sexuelle sinnstiftend Situation soll Somit sowie sozialen Sozialisation Sozialisationsinstanzen Statistik stellt strafrechtlich Straftaten Stufe Subkulturen Theorie Umwelt und/oder unterschiedliche Urvertrauen Verhalten verschiedenen weiteren wesentlichen Zielgruppe Zusammenhang

About the author (2008)

Thomas Schneider is Professor of Egyptology and Near Eastern Studies at the University of British Columbia. He is editor-in-chief of the Journal of Egyptian History and Near Eastern Archaeology.

Bibliographic information