Identitätsstiftung durch Gewalt? Ansätze einer Erklärung an einem Fallbeispiel

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GRIN Verlag, Jul 29, 2008 - Education - 83 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Ev. Fachhochschule für Sozialpädagogik des Rauhen Hauses (Institut des Rauhen Hauses für Soziale Praxis), 71 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Phänomen männlicher Jugendgewalt. Im Zentrum der Betrachtung sollen verschiedene (Delikt-) Strukturen jugendlicher Täterschaft stehen, welche anhand empirischer Erhebungen zu aktuellen Tatverdächtigenzahlen bei Jugendlichen dargestellt werden und im Folgenden als Basis dieser Arbeit dienen. Auf dieser Grundlage wird das Gewalthandeln von Jungen bzw. männlichen Jugendlichen näher beleuchtet, geschlechttypische Entwicklungsmerkmale aufgezeigt und daraus mögliche Erklärungen zum gewalttätigen Verhalten dargestellt bzw. abgeleitet... Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei in der Auseinandersetzung mit der männlichen Sozialisation und Jugendgewalt sowie der Fragestellung, inwiefern sich männliche Identität durch Gewalt bildet..., diesbezüglich Theorie und Praxis gegenüberzustellen und zu vergleichen. Es wird somit der Versuch unternommen, mögliche Ursachen für männliches Gewaltverhalten im Praxisbezug und im dargestellten Einzellfall exemplarisch darzulegen und dem wissenschaftlichen Theorieansatz eine praktische Form zu geben. Für die Beantwortung der aufgeworfenen Frage werden unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema gewählt, da es keine allgemeingültige wissenschaftliche Theorie für die Existenz von Jugendgewalt gibt, sondern es eine Vielzahl von Erklärungsansätzen in der Literatur zu finden sind. So werden ausgewählte Aspekte der Sozialisation bzw. Identitätsbildung von Jungen und jungen Männern in unserer Gesellschaft näher untersucht und diese mit den Darstellungen aus dem Fallbeispiel verglichen. Die daraus gezogenen Schlüsse werden in die Betrachtung für mögliche Ursachen und Erklärungen von männlicher Jugendgewalt herangezogen. Beide Theorieansätze sollen das Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven beschreiben und erklären sowie die Grundlage der Konstruktion möglicher Handlungsoptionen für die praktische Arbeit darstellen. Daneben sollen auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse mögliche Lösungsansätze und pädagogische Konsequenzen für die Jugendhilfe, den Professionellen in der Bewährungshilfe und der Jugendgerichtshilfe aufgezeigt bzw. gezogen werden.
 

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abweichende Adoleszenz Anerkennung Angeklagte Arbeit Aspekte Ausbildung Auseinandersetzung Bedeutung beispielsweise beschreibt beschriebenen besonders Betrachtung Bewährungshilfe Bodybuilding Bundesministerium der Justiz Bundesministerium für Familie dargestellt Darstellung definiert delinquentes Verhalten demnach diesbezüglich eigenen Identität Einzelbegleitung Entwicklung Entwicklungsprozess ERIKSON Fallbeispiel Familie Folgenden Funktionen gegenüber Frauen Gemeinschaft genannten Generativität Geschädigten Geschlecht Geschlechtsidentität geschlechtsspezifischen Gesellschaft Gewaltdelikte Gewalthandeln Gewaltkriminalität Gewaltprävention Gewalttäter Gewaltverhalten Gruppe Hauptverhandlung hegemonialen Männlichkeit HEILIGER/PERMIEN 1995 HURRELMANN Identitätsbildung Individuum Institutionen Integration Jugendalter Jugendgerichtsgesetz Jugendgewalt Jugendkriminalität Jugendstrafe jungen Männern Jungen und jungen Jungenarbeit Justiz KERSTEN Kind Konsequenzen Kontext Kontrolle Konzepte körperlichen Körperverletzung Kriminalität Kriminalstatistik Berichtjahr 2006 kriminell Krise kulturelle Männliche Gewalt männliche Sozialisation männlichen Jugendlichen Männlichkeitsfunktionen Medien Menschen menschlichen mögliche muss notwendig Pädagogen peer-group Persönlichkeit Phase Politik Polizeiliche Kriminalstatistik Prozess räuberischer Erpressung repressiven Maßnahmen Schaubild Schwerin sexuelle sinnstiftend Situation soll Somit sowie sozialen Sozialisation Sozialisationsinstanzen statistischen stellt strafrechtlich Straftaten Stufe Subkulturen Theorie Umwelt und/oder unterschiedliche Urvertrauen verschiedenen Weinheim weiteren wesentlichen Zielgruppe Zusammenhang

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