Identitätsentwicklung von Pflegekindern: Wo komme ich her und wo gehöre ich hin?

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GRIN Verlag, 2012 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich P dagogik - P dagogische Psychologie, einseitig bedruckt, Note: 2, Philipps-Universit t Marburg (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Einf hrung in die Sozial- und Rehabilitationsp dagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Suche nach Identit t ist ein zutiefst menschlicher Prozess. Wo komme ich her? Wo geh re ich hin? Diesen Fragen implizit, so die Vermutung an dieser Stelle, ist die Suche nach einem Platz im Leben. Das Bed rfnis nach Sinn dr ckt sich in der Suche nach Zugeh rigkeit aus. Um das Morgen zu wagen, muss der Mensch sein Gestern kennen. Die Geschichte der Menschheit gibt Zeugnis von dieser Suche nach Identit t, die sich auch auf einer h heren Strukturebene in den jeweils individuellen Riten der V lker zeigt. Beispielhaft sei die biblische Urgeschichte, genauer die Sch pfungserz hlungen, genannt. Diese Texte sind Zeugnisse f r die Identit tssuche des Volkes Israel, welche dahingehend endet, dass sich dieses Volk als von Jahweh erschaffen und berufen versteht. Im Kontext dieser Arbeit soll die Suche nach Identit t im speziellen Fall von Pflegeverh ltnissen thematisiert werden. Unter der Ma gabe, dass jedem Menschen diese Suche nach dem Kern seiner Pers nlichkeit innewohnt - ja, geradezu ein Grundbed rfnis genannt werden kann - sollen besonders dauerhafte Pflegebeziehungen mit den ihnen eigenen Herausforderungen ernst genommen werden. Die Frage Wer bin ich?" wird sich fr her oder sp ter jedes/r in Pflege genommene Kind/ Jugendliche stellen. Es wird zu fragen sein, welche Bedingungen g nstig und welche Ma nahmen notwendig sind, damit die M glichkeit er ffnet wird, diese Frage zufriedenstellend zu beantworten. Jeder Mensch ist (zum Teil auch sich selbst) Geheimnis. Er geh rt niemandem. Der eingangs zitierte Poet vermittelt ein Gef hl daf r, mit welch notwendiger Distanz man dem anvertrauten Kind/ Jugendlichen begegnen sollte, bzw. wo die nicht hintergehbaren Grenzen zu seiner Pers nlichkeit liegen. In Bezug
 

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Anlehnung an Nienstedt Aufnahme eines Pflegekindes ausgesetzt befriedigenden Objektbeziehungen beiden Familiensysteme Belastungen benennt Beziehungen Beziehungsabbruch Bindungen von Kindern Bindungstheorie biografische Selbstvergewisserung Conrad Conrad et al dahingehend dauerhaften Pflegever dauerhaften Pflegeverhältnissen differenzierte Ebda Eckert-Schirmer einschlägigen Quellen Elternschaft aus psychologischer Ergänzungsfamilienkonzept Ersatzfamilie Ersatzfamilienkonzept familiäre Frage Wo komme gehöre Gehres Gehres et al gelingen gemeinsamen Unterbringung Geschwisterbeziehungen geverhaltnissen GRIN Verlag Heimaufenthalt Herausbildung eines Traumas Herkunft Herkunftsfamilie in dauerhaften hinsichtlich des Identitätsbildungsprozesses Hochflizer 2008 Identitätsbildung und Lebensverlaufe Identitätsbildungsprozesses des Pflegekindes Jugendlichen Kindeswohl Konzepte Konzeptionen Lebensverlaufe bei Pflegekindem leiblichen Eltern Motivation muss Pflege genommenen Kindes Pflegeel Pflegeeltern und Herkunftseltem Pflegefamilie und Herkunftsfamilie Pflegekind die Möglichkeit Pflegekind im Spannungsfeld Pflegekindern Wo komme Pflegemutter im Interview Pflegschaften Platz im Leben potentielle Problematik psychologischer Sicht quasi-)therapeutischen Riedle Sauer Schattner 2000 schildert eine Pflegemutter Selbstverständnis Soziale Elternschaft Spannungsfeld zwischen Pflegeeltern Stieffamilien Suche nach Identität Tagesmütter Tatsache tern traumatisierenden Wohl des Kindes www.voutube.com/watch?v=Wu4NP6CCKmg&NR=1 Zusammenarbeit von Pflegefamilie

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