Identity Status Interview revised. Überprüfung und Weiterentwicklung eines klassischen Instruments der Identitätsforschung

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GRIN Verlag, Nov 12, 2007 - Education - 109 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Universität Siegen, 84 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sozialpsychologisch meint Identität die Herstellung einer Passung zwischen dem subjektiven „Innen“ und dem gesellschaftlichen „Außen“, also die individuelle soziale Verortung und damit die anthropologische Grundaufgabe des Menschen. Um Erik H. Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung der Empirie zugänglich zu machen, entwickelte James E. Marcia das Identity Status Interview (ISI), das für die Bereiche Beruf, Partnerschaft/Familie und Werte/Ideologie nach Indikatoren für die Variablen Festlegung (commitment) und kritische Auseinandersetzung (exploration/crisis) sucht. Ergebnis ist die Zuordnung der Person zu einem von vier möglichen Identitätszuständen, die sich jeweils aus der Dichotomisierung beider Variablen ergeben. Das Thema der vorliegenden Arbeit ist die eigene Reflexion und Weiterentwicklung des Identity Status Interviews. Methodisch von Interesse ist, ob sich das Konzept des Identitätsstatus grundsätzlich für die Identitätsforschung eignet und ob es ein adäquates Instrument darstellt, um den Identitätszustand einer Person zu ermitteln. Methodologisch steht das Postulat der Offenheit im Zentrum; sind die Konstruktionen (i.e. die Kategorisierungen) des Forschers in den Konstruktionen der Interviewten begründet und wie lässt sich die Perspektive der Interviewten in den Forschungsprozess integrieren. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen führte zur Weiterentwicklung des Identity Status Interviews (ISI) unter dem Namen Modifiziertes Identity Status Interview (MISI). Der empirische Teil der vorliegenden Arbeit besteht in der Erprobung des MISI in einer Einzelfallstudie mit einer 25jährigen und wird schließlich qualitativ, sequenzorientiert ausgewertet.
 

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Contents

I
7
II
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III
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IV
55
V
63
VI
76
VII
84
VIII
99

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Common terms and phrases

Adoleszenz ähm Analyse Antwort Arbeit Aspekt von Identität aufgrund Ausbildung/Beruf basierend Beforschten Befragten beiden Variablen Bereich bereichsspezifischen besonders bestimmte diffuse Identität Diplomarbeit eigenen Einzelfallstudie Eltern empirischen entsprechend entwickelt Entwicklung erarbeitete Identität Erfahrungen Erikson ersten eruierten Daten Fend Flick folgenden Forschungsprozess Frage Gegenstandsbeziehung Geltungsbegründung Geschlechtsrolle Gesellschaft Haußer hinsichtlich Identi Identitätsbildung Identitätsdiffusion Identitätsentwicklung Identitätsforschung Identitätsstatus Identitätstheorie Identitätszustand Identity Status Inter Identity Status Interview Identity Style Indikatoren Individuum inhaltlichen Instrument Interpretationen interviewten Person jeweiligen Kapitel Keupp u.a. Kohärenz könnte Konzept Kraus Krise Kriterien Lamnek lässt Liebe/Freundschaft Marcia Menschen Methode methodologische modifizierten Identity Status Moratorium Nachfrageteils Narrationen narrativen Interview narrativen Teil narrativen Vorspanns Noack Paradigma Paula Perspektive Phase Postulat der Offenheit problemzentrierte Interview Prozess qualitative Sozialforschung qualitativer Forschung qualitatives Interview Rahmen relevant Reliabilität Religion Rückkopplungsschleife Situation so’n sozialen Sozialforschung Stelle Subjekt Tatsache Thematik theoretischen Thomas-Theorem Tiefeninterview transkribierte übernommene Identität Überprüfung untersucht Validität van Halen Variable innere Verpflichtung Variablen Exploration/Krise Verhaltensreaktion verschiedenen Ziel Zustand

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