Idiopathisches Stottern - Diskussion vor dem Hintergrund eines psycholinguistischen Modells der Sprachproduktion

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GRIN Verlag, 2007 - 92 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachubergreifend), Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Institut fur Kommunikationsforschung und Phonetik), 116 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Man kann nicht nicht kommunizieren" (Watzlawick, Beavin & Jackson 1969:53). Diese Aussage traf Paul Watzlawick, einer der namhaftesten Kommunikationswissenschaftler des letzten Jahrhunderts. Die menschliche Kommunikation spielt sich auf mehreren Ebenen ab und bedient sich dabei vieler Ausdrucksmittel. Wir teilen uns durch Sprache, Gestik, Korperhaltung und Mimik mit. Die Moglichkeit sich durch Sprache auszudrucken ist in unserer Gesellschaft von hoher Bedeutsamkeit. Durch Sprache teilen wir unsere Bedurfnisse mit und knupfen zu anderen Menschen Kontakte. Eine Storung der Sprache hat nicht selten soziale Ausgrenzung des Betroffenen zur Folge. Die bekannteste Storung des Sprechens ist das Stottern. Bei stotternden Menschen liegt der Fokus vornehmlich auf der Fahigkeit zu Sprechen. Dabei produziert jeder Mensch hin und wieder Redeunflussigkeiten in einer Ausserung. Die meisten davon bleiben sogar unbemerkt. Bei Stotternden hingegen fuhren die charakteristischen Phanomene, wie z.B. Wiederholungen, Blocks und Prolongationen, zu erheblichen Unterbrechungen der Kommunikation. Doch es sind nicht ausschliesslich ihre Stotterblockaden, die sie behindern. Betroffene werden in der Gesellschaft mit erheblichen Vorurteilen konfrontiert. Besonders als Kinder sind sie oftmals Verhohnungen ausgesetzt. Das hat zur Folge, dass viele Stotternde Angst vor dem Sprechen entwickeln. Die Belastung, die ein Leben mit Stottern mit sich bringt, wird von Nichtbetroffenen oft unterschatzt. Aussenstehende reagieren nicht selten mit Unverstandnis, da sie kaum etwas uber die Thematik wissen. Nur stotternde Menschen erfahren wirklich, was dies fur ihr Leben und die Entwicklung ihrer Personlichkeit bedeutet. Es kann beispie
 

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Contents

Inhaltsverzeichnis
3
Variabilität des Stotterns
31
Stottern im Sprachproduktionsmodell
40
Schlussbetrachtung
73
Copyright

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Common terms and phrases

ablaufen Abschnitt Aktivierung Annahme artikulatorischen Ätiologie Ätiologie des Stotterns auditiv wahrnehmen Auftreten Äußerung Basalganglien beispielsweise besprochen bestimmte Betroffenen Blocks Bloodstein Broca-Areal chen Corley & Lickley Covert Repair Hypothese Defizit Enkodieren Erkenntnisse erklären Faktoren flüssiges Sprechen Fokus folgende Formulator Forscher Funktionswörtern Gehirn gestottert gibt grammatische Enkodierung häufiger Idiopathisches Stottern Inhaltswörter Kloni kognitiven Prozesse Kolk kommt Kommunikation komplexen Konzeptualisierung Lemmata Levelt mentalen Lexikon Mikroplanung mögliche Monitor Monitoring motor Mutismus Natke & Oertle Phänomen des Stotterns phonetischen Plan phonologischen Enkodierung Postma präverbale Botschaft Primärsymptome Prolongationen Prozent psycholinguistischen Ptok Rede Redeflussstörung Redeunflüssigkeiten schen Schindler Sekundärsymptome Silben soll Spasmodische Dysphonie speaker Sprachproduktion Sprachproduktionsmodell Sprachwahrnehmung Spre Sprechangst Sprechbehinderung Sprechfehler Sprechplan Sprechsequenzen Sprechstörung Sprechunflüssigkeiten Störung Stot Stotterereignisse Stotterforschung stotternde Kind stotternden Menschen Stotterreduktion Stottersymptomatik Stottertherapie stottertypischen stutter stutterers stuttering Symptome ternden Therapie Unflüssigkeiten Unterbrechungen unterschiedlich Untersuchungen Ursache Variabilität des Stotterns Vasiç & Wijnen vermutlich verschiedenen Vicious Circle Hypothese vorgestellt Wiederholungen Willem Levelt Wörter Zudem

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