Idyllenkonzeptionen bei Wilhelm Busch in ausgewählten Werken unter besonderer Berücksichtigung seiner bebilderten Geschichten

Front Cover
GRIN Verlag, 2007 - 44 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2,0, Universitat Duisburg-Essen (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Von der Dauer des Schonen - Idyllenkonzeptionen in der Literatur ab 1800, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutsche Literatur lebt stets von Bildern und von Metaphern, die Autoren und Verfasser zum besseren Textverstandnis und Sinnverstandnis mit in den Text involvieren. Grosse Deutsche Schriftsteller wie Johann Wolfgang von Goethe oder Eduard Morike arbeiteten in ihren grossen Werken mit Bildern und erreichten somit bei ihrem damaligen Publikum eine hohe Anerkennung. Sie bauten eine wunderbare, eben idyllische Welt auf, die dann wiederum sehr selbstparodistisch zerstort oder verworfen wurde. Heutzutage versteht man unter Idylle eher eine kitschig aufgeladene Welt, in der die Natur und die Freiheit des Menschen im Vordergrund stehen. Jedoch hat es in der Literatur, besonders zur Zeit Bismarcks in Deutschland, immer wieder grosse Werke gegeben, in denen Idyllen konzipiert wurden, um sie dann wiederum zum Einsturz zu bringen. Kritik am politischen System im damaligen Deutschen Reich oder die Freude der Autoren an dieser Art der Textverfassung sorgten dafur, dass Idyllen sehr haufig falsch interpretiert wurden und die teilweise harsche Kritik in ihnen gar nicht erkannt wurde. Eines der besten Beispiele hierfur sind die Werke von Wilhelm Busch. Besonders in seinen bebilderten Stucken, wie Max und Moritz" oder Die fromme Helene," ubt der Verfasser teilweise sehr harsche Kritik an der damaligen Lebensphilosophie in Deutschland, die aber von den meisten Lesern gar nicht erkannt wurde. Sie amusierten sich stets beim Genuss der von Busch liebevoll gezeichneten Bildergeschichten, wurden aber auf die eigentlich sehr kritischen Interpretationsmoglichkeiten dieser Stucke so gut wie nie aufmerksam. Diese Arbeit soll sich stellvertretend mit zwei bebilderten Stucken von Wilhelm B"
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Schlussbemerkungen Seite
15
Literaturverzeichnis Seite
17
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 6 - Ach, was muß man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, Welche Max und Moritz hießen; Die, anstatt durch weise Lehren Sich zum Guten zu bekehren, Oftmals noch darüber lachten Und sich heimlich lustig machten.
Page 7 - Fließet aus dem Äug', ihr Tränen! All mein Hoffen, all mein Sehnen, Meines Lebens schönster Traum Hängt an diesem Apfelbaum!!
Page 4 - Umsonst! — Es fällt die Lampe um, Gefüllt mit dem Petroleum. Und hilflos und mit Angstgewimmer Verkohlt dies fromme Frauenzimmer. Hier sieht man ihre Trümmer rauchen. Der Rest ist nicht mehr zu gebrauchen.
Page 10 - Max und Moritz- Eine Bubengeschichte in sieben Streichen"; hier zitiert aus: Busch, Wilhelm: „Gesamtausgabe in vier Bänden"; herausgegeben von Friedrich Bohne, Wiesbaden 1971 10 Zerstörung einer vorhandenen ldylle.

Bibliographic information