IFRS für kleine und mittlere Unternehmen? Kritische Würdigung des IASB-Standardentwurfs und Analyse des Umsetzungsbedarfs für deutsche Unternehmen

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GRIN Verlag, 2007 - 96 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Ruhr-Universitat Bochum, 193 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der Arbeit ist die Untersuchung des IASB-Standardentwurfs zur Rechnungslegung fur kleine und mittlere Unternehmen. Die Arbeit gibt zunachst einen Uberblick der relevanten qualitativen und quantitativen Unternehmenscharakteristika, die hinter dem Begriff KMU stehen. Ferner werden empirische Daten zur Rechtsform sowie Eigentumer- und Finanzierungsstruktur des Mittelstands ausgewertet. Das anschliessende Kapitel 3 geht aus regulierungstheoretischer Sicht der grundsatzlichen Frage nach, warum Rechnungslegung uberhaupt bzw. in der hier diskutierten Form des Standardentwurfs notwendig ist und wie sich aus neoinstitutionalistischer Perspektive Effizienzgewinne durch eine offentliche Rechnungslegungspflicht erzielen lassen. Hierzu werden Konzepte des Kapitalgeberschutzes vorgestellt sowie darauf aufbauend ein unter Informationsanspruchen der Kapitalgeber optimales Grundmodell fur Jahresabschlusse erarbeitet. Kapitel 4 analysiert aufbauend auf den vorgenannten Uberlegungen die grundsatzlichen Bilanzierungsprinzipien des IASB, die im hier untersuchten Standardentwurf zur Anwendung kommen und wurdigt sie im Kontext der kapitelweise angeordneten Einzelfallregelungen zur Bilanzerstellung und Ergebnisermittlung. Nach der konzeptionellen Prufung des Standardentwurfs und Herausstellung seiner Unterschiede im Vergleich zum umfassender formulierten Hauptwerk in Gestalt der Full IFRS, wird fur den weiteren Verlauf in Kapitel 5 dieser Arbeit das Szenario einer inhaltlichen Ablehnung der Entwurfsversion zugrunde gelegt. Der hierbei angenommene Pramissenrahmen durfte in der Praxis dem Ansinnen deutscher Bilanzersteller innerhalb der KMU sehr nahe kommen, denn letztere sehen einer Umstellung der Rechnungslegungsvorschriften mehrheitlich eher kritisch entgegen. Aus Platzgrunden kann jedoch n"
 

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Contents

GRUNDSÄTZLICHE ANMERKUNGEN ZU KLEINEN UND MITTLEREN
3
ZWECK UND KONZEPTIONEN DER RECHNUNGSLEGUNG
13
ANALYSE DES ENTWURFS EINES INTERNATIONALEN RECHNUNGS
28
KRITISCHE WÜRDIGUNG
47
ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
67
RECHTSQUELLENVERZEICHNIS
81
Copyright

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Common terms and phrases

Accounting Standards Board Alternativ Anhang Anhangangaben Ansatz Anschaffungskosten Anwendung aufgrund Ballwieser 2006 Barwerten bereits Bewertung Bieker Bilanz bilanziellen Bilanzierung bilanzpolitische Bilanzpositionen bzgl Coenenberg 2005 dardentwurf Definition deutschen Due Process Ebenda Einzelabschluss entscheidungsnützlicher entsprechenden Erfassung erfolgswirksam Erstbewertung Fair Value finanziellen Finanzinstrumente Folgebewertung Form Framework Full IFRS gemäß Generalnorm Goodwill grundsätzlich handelsrechtlichen hierzu Höhe Hrsg i.V.m. Sect IASB IfM Bonn IFRS für KMU immateriellen Vermögenswerten infolge Informationen Informationsvermittlung inhaltlichen International Accounting Standards Investoren Jahr Jahresabschluss Kapitalflussrechnung Kapitalgeber Kapitalmarkt Kapitalmarktorientierung Kapitel KfW Bankengruppe kleine und mittlere Leasing Leippe lich Management Mezzanine-Kapital Mittelstand mittlere Unternehmen Möglichkeit nicht-finanzieller Oehler online einsehbar Pellens/Fülbier/Gassen 2006 Pensionsrückstellungen Percentage of Completion potenzielle Preface quantitativen Rahmen Rechnungslegung Regelsets Relevanz Rückstellungen Schildbach Schmidt/Terberger 1997 Sect somit sowie sowohl Standardentwurfs für KMU Streim Streim/Bieker/Leippe 2001 tendenziell Transaktionen Umstellung Unternehmensfinanzierung Verbindlichkeiten verpflichtend Vorschriften Wahlrechten wahlweise weiteren weiterhin wirtschaftlichen Zeitschrift Zeitwert zudem Zweck der Rechnungslegung

Popular passages

Page 26 - ... meet its commitments as they fall due. To have predictive value, information need not be in the form of an explicit forecast. The ability to make predictions from financial statements is enhanced, however, by the manner in which information on past transactions and events is displayed. For example, the predictive value of the income statement is enhanced if unusual, abnormal and infrequent items of income or expense are separately disclosed.
Page vii - US United States USA United States of America US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles v.
Page 18 - ... seller. As a result there tends to be a reduction in the average quality of goods and also in the size of the market. It should also be perceived that in these markets social and private returns differ, and therefore, in some cases, governmental intervention may increase the welfare of all parties. Or private institutions may arise to take advantage of the potential increases in welfare which can accrue to all parties. By nature, however, these institutions are nonatomistic, and therefore concentrations...
Page 22 - Gläubiger interessieren sich vor allem dafür, inwieweit das Unternehmen zukünftig die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungsauszahlungen fristgerecht leisten kann und wie groß die Wahrscheinlichkeit einer künftigen Insolvenz sowie die Höhe der dann eintretenden...
Page 44 - Balance between Qualitative Characteristics 45. In practice a balancing, or trade-off, between qualitative characteristics is often necessary. Generally the aim is to achieve an appropriate balance among the characteristics in order to meet the objective of financial statements. The relative importance of the characteristics in different cases is a matter of professional judgement.
Page vii - Forschung (Zeitschrift) ZGR Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (Zeitschrift) ZHR Zeitschrift für das gesamte Handelsrecht und Wirtschaftsrecht (Zeitschrift) Z1P Zeitschrift für Wirtschaftsrecht (Zeitschrift...
Page 81 - ... 1 1 des Gesetzes über die Rechnungslegung von bestimmten Unternehmen und Konzernen vom 15. August 1969 (BGBl. l S. 1 189), das zuletzt geändert worden ist durch Artikel 21 § 5 Abs. 4 des Gesetzes vom 25. Juli 1988 (BGBl. l S. 1093), oder nach dem mit den Anforderungen der Richtlinie 83/349/EWG des Rates vom 13. Juni 1983 über den konsolidierten Abschluss (ABl. EG Nr.
Page 81 - Bürgerliches Gesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Januar 2002 (BGBl.
Page vii - StSenkG Steuersenkungsgesetz StuB Steuern und Bilanzen ( Zeitschrift ) StuW Steuer und Wirtschaft ( Zeitschrift ) Tz. Textziffer ua unter anderem / und andere US-GAAP United States - Generally Accepted Accounting Principles Vgl.
Page 22 - Gläubigern hingegen ist es wichtig etwas darüber zu erfahren, „inwieweit das Unternehmen zukünftig die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungszahlungen fristgerecht leisten kann und wie groß die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Insolvenz sowie die Höhe der dann eintretenden Kreditverluste ist.

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