IFRS für mittelständische Unternehmen im Jahres- und Konzernabschluss

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GRIN Verlag, 2007 - 48 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die europaische IAS-Verordnung verpflichtet ab dem 1.1.2005 alle kapitalmarktorientierte Mutterunternehmen in der EU, ihren Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IAS/IFRS aufzustellen. Artikel 5 dieser Verordnung gestattet den Mitgliedsstaaten, selbst zu regeln, ob auf die Konzernabschlusse nichtkapitalmarktorientierter Gesellschaften sowie auf die Einzelabschlusse aller Unternehmen die IFRS anzuwenden sind. Der deutsche Gesetzgeber hat mit dem Bilanzrechtsreformgesetz den Firmen die Moglichkeit eingeraumt, beim Einzelabschluss ( 324a Abs. 1 i.V.m. 325 Abs. 2a HGB-E) und beim Konzernabschluss ( 315a Abs. 3 HGB-E) die IFRS freiwillig anzuwenden. Daneben gilt fur alle gesellschaftsrechtlichen Belange weiterhin die Pflicht, einen Jahresabschluss nach den Vorschriften des HGB aufzustellen. Fur kleine und mittelstandische Unternehmen stellt sich die Frage, ob es vorteilhaft ist, die vom Gesetzgeber geschaffene Option zu nutzen und die IFRS im Jahres- und/oder Konzernabschluss anzuwenden: Zweifelsohne ist ein Jahres- oder Konzernabschluss nach IFRS informativer und transparenter als einer nach HGB. Die Bewertung von bestimmten Vermogensgegenstanden zu Zeitwerten und die umfassendere Berichterstattung im Anhang tragen dazu bei, dass sich ein den Tatsachen entsprechendes Bild der Vermogens-, Finanz- und Ertragslage ergibt. In der Bilanzierung nach HGB nimmt der Glaubigerschutz in Deutschland bisher eine herausragende Stellung ein. Bei der Ubernahme der internationalen Rechnungslegung sind zur Gewahrleistung des Schutzes der Kapitalgeber zusatzliche Sicherheiten wie individuelle Kreditvereinbarungen sinnvoll. Solange der deutsche Gesetzgeber zur Berechnung der Steuerschuld weiterhin auf die HGB-Bilanzierung besteht,

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