Ikonische Seelsorge: Bildern begegnen – Räume öffnen

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Theologischer Verlag Zürich, 15.10.2020 - 424 Seiten
Christliche Seelsorge hat es mit dem Ikonischen zu tun. Menschen werden in ihren Begegnungen füreinander zum Bild, biblische Szenen und Gestalten mischen sich als imaginierte icons mit ein. Diese Bilder sind keineswegs tote Objekte, sondern erweisen ihre Eigeninitiative in Bildakten: Sie können uns unterbrechen. Der Autor stellt diesen Bildakten sich wissende und körperlich-spürende Subjekte gegenüber, für die etwas zum Bild wird. Subjekte können aber auch gar nicht anders, als sich mit materiellen wie imaginären Ensembles von Bildern zu umgeben. In der Folge beschreibt seine Theorie des Ikonischen jene belebten Räume, die sich zwischen menschlichen Subjekten und ihren Bildern auftun und diese mit einbegreifen. Auch die Seelsorge der christlichen Kirche ereignet sich als individueller ikonischer Raum. Sie muss mit Distanz und Nähe zwischen Subjekt und Bildern experimentieren und wird unterbrochen durch Bilder Jesu Christi, die so nur an ihrem jeweiligen Ort wahrgenommen werden können.
 

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Inhalt

Vorbemerkung
14
Einleitung
15
Annäherungen an das Ikonische
47
Das Subjekt in seinen Weltbezügen als das Gegenüber der Bilder
117
Christliche Seelsorge in der Begegnung mit Integrationswelten des Subjekts
231
Arbeit mit Bildern oder die Bilder arbeiten lassen
319
Abkürzungen
406
Verzeichnis der verwendeten Literatur
407
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2020)

Detlef Spitzbart, Jahrgang 1952, ist evangelischer Pfarrer, Psychiatrieseelsorger im Ruhestand, Pastoralpsychologe und Supervisor (DGfP) in Weinheim/Bergstrasse.

Bibliografische Informationen