Illegaler Drogenkonsum bei Jugendlichen und Prävention

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GRIN Verlag, 2007 - 76 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Padagogik - Sonstiges, Note: sehr gut (1,0), Universitat Bielefeld, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Konsum von legalen Drogen wie Zigaretten und Alkohol ist fester Bestandteil der Jugendphase. Fast alle Jugendliche probieren diese beiden Substanzen in der Umbruchphase einmal aus. Jugendliche befinden sich auf der Suche nach ihrer Identitat und mussen eine Vielzahl von Entwicklungsaufgaben verarbeiten und bewaltigen. Dazu gehoren vor allem die Abwendung von der Kindheitsrolle und dem Elternhaus und gleichzeitig die Festigung ihrer Position in der Gleichaltrigengruppe. Psychoaktive Substanzen besitzen eine hohe Attraktivitat im Leben von Jugendlichen, weil sie subjektiv geeignet erscheinen, den schwierigen Umordnungsprozess mit seinen korperlichen, psychischen und sozialen Unsicherheiten hilfreich zu begleiten. Zudem kommt die als positiv und nutzlich erlebte Wirkung, die als Moglichkeit, die eigene Befindlichkeit in eine gewunschte Richtung zu modifizieren, genutzt wird. In Verbindung mit der Diskussion um die Drogenabhangigkeit bei Jugendlichen geschieht es haufig, dass der Drogenkonsum entweder dramatisiert oder verharmlost wird. Die Absicht dieser Arbeit liegt darin, verschiedene Aspekte, die zu diesem Thema relevant erscheinen, moglichst objektiv darzubieten und Informationen daruber zu sammeln. Wichtig in diesem Zusammenhang erscheinen hierbei u.a. nicht nur die Klassifikation verschiedener Drogen sowie ihre Wirkungen und Risiken, sondern auch die Frage, welche Bedeutung Drogen im Alltag von Jugendlichen einnehmen und welche Funktionen sie bei ihnen erfullen. Im zweiten Kapitel geht es um die Bedingungsfaktoren der Suchtentstehung. Es kommen sowohl personale als auch soziale Faktoren zum Tragen. Zu Ersteren gehoren biologische sowie personlichkeitsbezogene Faktoren. Soziale Faktoren oder auch Umweltfaktoren beziehen das Elternhaus, die Gleichaltrigengruppe und die Schule mit ein.
 

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Abhängigkeitscharakter alkoholkrank Alltag Amphetamin Angebot Angst Bedeutung Bedingungsfaktoren der Suchtentstehung Belastungen Bewältigung Bewältigungsstrategien Bewusstseinserweiterung bspw Cannabis Cannabisprodukte Drogen-Info-Mobil Drogenerzieherische Maßnahmen Drogenkonsum bei Jugendlichen Drogenkonsum von Jugendlichen drogenkonsumierenden Jugendlichen Drogenpolitik drogenspezifischen Drug-Checking Ecstasy Eltern Elternhaus Entactogene Entspannung Familie Familienklima Freitag Freitag/Hurrelmann 1999 Funktion Gefühle Gesamtbevölkerung Gleichaltrigen Gleichaltrigengruppe GRIN Verlag Halluzinogene LSD Haschisch Heroin höher Horrortrips Illegale Alltagsdrogen illegale psychoaktive Substanzen illegalen Drogen Illegaler Drogenkonsum Jugendalter Juventa Verlag Jugendlichen und Prävention Kinder Klaus Hrsg Koffein Kokain kommt Konsum Konsumenten konsumiert Konsummuster Körperliche Wirkung Kuntz Lebenskompetenzprogramme legalen und illegalen LSD im Jugendalter Marcus/Hurrelmann Marihuana Methadon negative Opioide Panikattacken Partydrogen peer-group Personale Faktoren Persönlichkeit Pillen positiv Primärprävention Prosoziale Interventionen Psychische Abhängigkeit psychoaktive Substanzen Safer-use-Kampagnen Schule Schulische Schutzfaktoren Sekundärpräventive Maßnahmen Selbstbewusstsein Selbstwertgefühl sollten Speed und LSD stark süchtigen Verhaltens Suchtmitteln Suchtprävention Szene Tamara Di Quattro Techno-Szene Toleranzentwicklung Universität Bielefeld unserer Gesellschaft vielen Jugendlichen Weinheim und München wichtig Wirkung und Risiken zitiert nach Schmidt

Popular passages

Page 18 - Familien aufwuchsen, in denen keine Alkoholprobleme auftraten, wiesen ein höheres Risiko auf, selbst alkoholkrank zu werden, als adoptierte Kinder aus Familien, in denen kein Elternteil alkoholabhängig war (Anthenelli et al.
Page 18 - Stattdessen geht man von einer Kombination verschiedener genetischer Merkmalsanlagen und Umweltfaktoren aus, um Sucht und Abhängigkeit zu erklären.
Page 9 - Diese Phase scheint prädestiniert zu sein für den Erwerb von Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit Drogen und bei einigen auch für die Beibehaltung des einmal erworbenen Konsummusters.
Page 6 - Stoffen sind ursprünglich einmal als Arzneimittel auf der Basis von künstlich hergestellten oder natürlichen Rohstoffen entwickelt worden.
Page 7 - Angebot dar, mit deren Hilfe die Konsumenten ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen und ihre psychische und physische Befindlichkeit manipulieren können (ebd.).
Page 34 - Klaus (Hrsg.): Illegale Alltagsdrogen. Cannabis, Ecstasy, Speed und LSD im Jugendalter Juventa Verlag, Weinheim und München 1999, S.
Page 28 - Mit diesem virtuellen Angebot ist eine permanente, aktuelle und direkte Informationsvermittlung gewährleistet.

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