Illettrismus - ein soziales Problem? Zu den Entstehungsbedingungen und Auswirkungen eines wiederentdeckten Phänomens in der Schweiz

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GRIN Verlag, Mar 17, 2007 - Education - 51 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.5, Fachhochschule Nordwestschweiz (Studiengang Soziale Arbeit), 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Illettrismus ist ein soziales Problem in unserer Informations- und Kom-munikationsgesellschaft. Illettrismus bedingt sich aus einer Kombina-tion von belastenden sozialen Verhältnissen, schulischen Bedingungen, bei denen zu wenig individuelle Förderung stattfindet sowie zu wenig praktizierten Lesegewohnheiten. Dabei spielen die sozialen Beziehun-gen im Umfeld eine wesentliche Rolle. Das Risiko für Illettrismus steigt, wenn Personen aus einem bildungsschwachen Milieu stammen, über eine geringe Ausbildung verfügen, wenn sie zudem fremdspra-chig sind sowie allgemein mit zunehmendem Alter. Handlungsräume und Orientierungsmöglichkeiten der Betroffenen sind eingeschränkt. Aufgrund ihrer Lese- und Schreibschwächen werden sie etikettiert, ab-gewertet und erfahren in vielen Bereichen Ausgrenzung. Oft leidet das Selbstwertgefühl der Betroffenen. In der Schule muss individuellere Förderung zur Prävention von Illettrismus stattfinden. Eltern und Leh-rerschaft müssen sensibilisiert werden, Kindern ein anregendes Lern-Umfeld zu bieten. Für Betroffene braucht es mehr öffentlich bekannte Angebote und Weiterbildungsmöglichkeiten, die professionell geleitet und evaluiert werden müssen.
 

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Contents

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Common terms and phrases

abgewertet Abwertung Adult Literacy ALL-Studie Alphabetisierung Analphabetenquote Analphabetinnen und Analphabeten AUFDEREGGEN 1999 aufgrund Ausbildung Ausbildungsniveau der Eltern Ausgrenzung Auswirkungen Beherrschen von Lesen Bereichen Bermudas Beruf besser Bevölkerung deutschen Schweiz Entstehung von Illettrismus Entstehungsbedingungen Erfahrungen Ergebnisse ERWACHSENE 1987 Familie fremdsprachige funktionale Analphabeten funktionale Analphabetinnen funktionaler Analphabetismus gibt Grundkompetenzen höhere http://www.portal-stat.admin.ch/pisa/pisa_d.htm IALS-Studie Illettrismus betroffen Illiteralität Immigrantinnen und Immigranten Immigrierten individuelle Informationen International italienischen Schweiz Jahren Jahrhundert Kanada kanischen Kapitel KAZIS Kinder Kompetenzen konnten kulturelle Ländern Lehrerschaft Lehrpersonal lernen Leseaktivitäten Lesefähigkeit Lesekompetenzen Lesen und Schreiben lichen Menschen MESSERLI Mitschülerinnen Niveau NOTTER/BONERAD/STOLL 1999 obligatorischen OECD Orthographie pädagogische Rekrutenprüfung Personen Phänomen PISA-Studie Rekruten schnitt Schreiben für Erwachsene Schreibfähigkeit Schreibkenntnisse Schreibkompetenzen Schreibschwächen Schülerinnen und Schüler Schulpflicht Schulsozialarbeit Schweizerische Arbeiterhilfswerk Schwierigkeiten somit Soziale Arbeit sozialen Umfeld sozialen Verhältnisse soziodemographischen Merkmale Sprache STAUFFACHER 1992 Stigmatisierung Teilnehmenden Text UNESCO ungenügenden Lese Unsere Gesellschaft Untersuchung VANHOOYDONCK/GROSSENBACHER 2002 Verbreitung von Analphabetismus VEREIN LESEN verfügen viele WARTBURG-AMBÜHL 1981 Zugriffsdatum Zusammenhang

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