Im Zwischenraum - Betrachtung zu spektralen Grenzräumen der Kommunikation: Im Blickfeld von Derridas Hantologie

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Hamburg, Veranstaltung: Ubergange. Schwellenfiguren und Grenzganger in der Literatur, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Ein Gespenst geht um in Europa," dies ist der erste Satz des kommunistischen Manifestes von 1848. Eben diesen Satz - und die mit ihm verbundene Figur des Gespenstes - nutzt fast 150 Jahre spater der franzosische Philosoph und Begrunder des Dekonstruktivismus Jacques Derrida, um sich in seiner umfangreichen und komplexen Intervention 'Marx Gespenster' einem Zeitgeist entgegenzustellen, der mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Marx und den Marxismus fur endgultig gestorben erklart. Ohne Marxist zu sein, halt Derrida Marx fur einen eminent wichtigen Denker, der unsere Zeit, so wie sie heute ist, entscheidend gepragt hat und dessen Geist ganz und gar nicht tot ist, wie es der herrschende Diskurs Glauben machen will. Im Zuge seiner Darstellung pladiert er dafur, sich ein Marxsches Erbe kritisch anzueignen. Das Buch besteht aus funf Kapiteln, die um den zentralen Begriff des Gespenstischen gruppiert sind. Von diesem ausgehend entwickelt Derrida als theoretischen Ansatz eine Hantologie, mit der er versucht spektrale Elemente zu beschreiben, die er vom Marxismus als Ontologie zu trennen trachtet, um zu einem neuen Verstandnis zu kommen. Dabei stellt er generell die Hegemonie einer ontologischen Ordnung in Frage. Im Gegensatz zu dieser sind nicht das Sein und das Nicht-Sein fur ihn entscheidend, sondern jener Punkt dazwischen, der Raum, in dem das Spektrale anzusiedeln ist, das kein Dasein und somit auch kein Nicht-Dasein kennt. Was jedoch ist das Dasein eines Gespensts? Welchen Modus der Prasenz hat es und wie vermag es seine Wirkung auszuuben? Diesen Fragen wird auf der Basis von Derridas Hantologie nachgegangen, der mit dem Gespenst auf ein Motiv zuruckgreift, das in Volksglauben und Literatur immer schon verbunde
 

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