Imago Mundi das Weltbild von der Antike bis zum Mittelalter

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GRIN Verlag, 2012 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,0, Universitat Karlsruhe (TH), 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Mit Exkurs: Fremdheitsbetrachtungen im MA und zahlreichen Bildern, Karten u Grafiken, Abstract: Die imago mundi1 - das Bildnis, welches wir uns von der Welt machen, ist in jedem wissenschaftlichen Bereich, etwa der Geographie, der Ethnologie, der Geschichte, der Soziologie und nicht zuletzt in der Religion ein grundlegendes Element der interkulturellen Forschung. Doch die Aufgabe, ein Bild von der Welt" zu skizzieren, fangt zuallererst mit der Frage an, was man unter der Welt" eigentlich versteht. Diese Arbeit befasst sich mit dem Weltbild, zeitlich begrenzt auf den Ubergang vom antiken- zum fruhmittelalterlichen Weltbild und die daraus resultierende Sicht der Welt"2. Auf Grund der Komplexitat dieses Themas kann sicherlich nicht jeder Einzelaspekt im Rahmen dieser Arbeit eingehende Betrachtung finden. Das Forschungsfeld wird demnach eingegrenzt werden. Am Anfang steht die Definition des Begriffes Weltbild und dessen Abgrenzung zum Terminus Weltanschauung. Anschliessend daran wird das Weltbild der griechisch- romischen Antike dem neuen Weltbild des Mittelalters gegenubergestellt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede benannt und der Ubergang naher beleuchtet werden. Ich stutze mich hierbei besonders auf die Werke Wie die neue Welt in die alte kam von Frauke Gewecke3 sowie auf die verschiedenen Essays zum Thema Weltbild, welche in den Heidelberger Jahrbuchern4 die Materie anschaulich darstellen. Grundlegend bei der Bearbeitung dieses Themas ist es zunachst, den Blickwinkel festzulegen, von welchem aus das Weltbild betrachtet und nach dessen Massstaben es beurteilt wird. Da es sich bei dem Untersuchungsgegenstand um das Weltbild der Antike und des Mittelalters handelt, wird Europa als Ausgangspunkt im Mittelpunkt stehen. Anhand ausgewahlter kartographischer Darstellungen wird die Vorstellun
 

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