Immanuel Kant über Pädagogik: Zur anthropologischen Notwendigkeit von Führung in der Erziehung

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Padagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,7, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Schaut man sich ein wenig in der Welt um, erscheint die Erziehung des Menschen als eines der primaren Lebensziele. Zuerst erfolgt sie durch andere Menschen. Schon kleinen Kindern werden durch ihre Eltern Regeln aufgegeben, im Kindergarten und vor allem durch die Schulpflicht wird sie zum festen Bestandteil des Lebens eines jeden Individuums in entwickelten Landern. Spater, wohlmoglich nach einem Studium im Rahmen dessen die Erziehung zur Selbsterziehung wird, folgen Fortbildungen - vorgeschrieben oder freiwillig. Folgt der Mensch mit diesem steten Bildungsbestreben einem inneren Drang zur Weiterbildung und somit Erziehung, der schlichtweg seiner Natur entspringt, oder handelt es sich wohlmoglich um die Verinnerlichung eines von auen auferlegten Zwanges. Schon Immanuel Kant beschaftigte sich im Rahmen seiner Vorlesung uber Padagogik mit dieser Thematik und statuiert eine sich aus der Vernunftbegabtheit des Menschen ergebende, naturliche Notwendigkeit von Erziehung des Menschen. Da jener jedoch zunachst nicht von Beginn seines Lebens dazu imstande ist, sich zu erziehen und zu bilden, bedarf er der Unterweisung von auen, der Edukation durch bereits erzogene Artgenossen. Diese Arbeit beschaftigt sich damit, diese kantschen Gedanken in dem und von Theodor Rink uberlieferten, bezuglich Stringenz und Aufbau nicht unproblematischen Dokument "Uber Padagogik" aufzudecken und im Sinne Kants nachvollziehbarer zu machen. Sie beschaftigt sich also vor allem mit der Darstellung der Notwendigkeit von Fuhrung in der Erziehung. Eine Bewertung und Kritik der kantschen Thesen erweist sich als auerst schwierig, handelt es sich bei seinen Uberlegungen im Grunde um die Frage nach dem Ursprung aller menschlichen Existenz sowie um die Annahme des Menschen als hochstem Wesen auf Erden. Ihre Ergrundung uberlasse ich weiterhin den Philos
 

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