Implementierung einer Balanced Scorecard - Auswirkungen der spezifischen Charakteristika von kleinen und mittleren Unternehmen

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GRIN Verlag, May 13, 2005 - Business & Economics - 35 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,9, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Wir wissen vielleicht, wo wir hinwollen, aber nicht, wie wir hinkommen.“ So kann das Problem beschrieben werden, das heute der Hauptauslöser dafür ist, die Balanced Scorecard in einem Unternehmen einzuführen. Und in der Tat dient die BSC als eine Art unternehmensinterner Atlas. Sie versucht, aus dem abstrakten Gebilde Strategie, operationale Größen zu machen, um so jedem an Bord des komplexen Fahrzeugs Unternehmung zu zeigen wo er sich hin bewegen muss, damit später die gesamte Mannschaft am Ziel ankommt. Dabei zeigt sie sowohl den Weg zum Ziel, als auch die Fortschritte auf diesem Weg. Der entscheidende Punkt ist aber, dass nicht, wie in den traditionellen Kennzahlensystemen üblich, ausschließlich finanzielle Kennzahlen, die sogenannten harten Faktoren, herangezogen werden. Vielmehr stehen die als weiche Faktoren bezeichneten nicht monetären oder qualitativen Größen, wie z.B. Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, am Anfang der Betrachtung, da „die Mehrzahl der als strategisch relevant eingestuften Steuerungsgrößen keine monetären sind.“ Diese soft-facts beeinflussen wiederum die hard-facts als alles entscheidende Messgrößen, die den wirtschaftlichen Erfolg einer Unternehmung widerspiegeln. „Die Kollision zwischen dem Zwang zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen und dem Ziel eines an historischen Werten orientierten Rechnungswesenmodells hat eine neue Synthese hervorgebracht: die Balanced Scorecard.“ So drücken es Robert S. Kaplan und David P. Norton, die Begründer der Balanced Scorecard, aus. Um die Unternehmensstrategie umzusetzen, wird die Balanced Scorecard in verschiedene Perspektiven unterteilt. Die klassischen Perspektiven nach Kaplan und Norton sind die finanzielle Perspektive, die Kundenperspektive, die internen Geschäftsprozesse und Lernen und Entwicklung. Diese Perspektiven erheben jedoch keinen Anspruch auf eine allgemeine Gültigkeit und sind in ihrer Anzahl und ihrem Inhalt je nach den individuellen Anforderungen der betreffenden Organisation grundsätzlich frei bestimmbar, wobei eine Abweichung jedoch genau durchdacht sein sollte. [...]
 

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Abbildung Aktiengesellschaft anced Scorecard Anhang Anwendungserfahrungen im deutschen Anwendungsorientierte Betriebswirtschaftslehre Aufgrund der geringeren Balanced Sco Balanced Scorecard gehört Balanced Scorecard umsetzen Bernhard/Hoffschröer Beteiligten Betroffenen Bussiek deutschen Mittelstand Einführung der BSC Engagement Entwicklung Erfolg in KMU Erfolgreich restrukturieren Finanzcontrolling im Mittelstand Finanzmanagement und Finanzcontrolling Friedag/Schmidt Führungskräfte gelungene Implementierung Geringe Größe geringen Komplexität gesamte Unternehmen Geschäftsleitung Geschäftsprozesse Gosheim Größe und Komplexität Großunternehmen Grundsatz Hafen/Künzler/Fischer Horváth & Partners Imple Implementierung einer Balanced Implementierungsphase jedem Ziel Kaplan Kaplan/Norton Kennzahl zugeordnet kleine und mittlere Kommunikation Kontinuierlichen Einsatz Konzept der Balanced kritischen Erfolgsfaktoren lässt Managementinstrument Managementsystem Messgrößen Mitarbeiter mittelständischen Betrieben mittlere Unternehmen monetäre muss Organisatorischen Rahmen Perspektiven Phase Projekt Projektmanagement Report Balanced Scorecard Ressourcen Ressourcenknappheit restrukturieren in KMU Scorecard & Controlling Scorecard und Controlling soll sollte spezifischen Charakteristika stark strategiefokussierte Organisation Strategische Grundlagen Tagesgeschäft tendenziell Top Management Unternehmensführung Unternehmensstrategie unternehmensweiten Einführung Unterstützung Veränderungen Vertrauenskultur Visionen und Strategien Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren Weber/Schäffer Wieselhuber & Partner wissen

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