Impression Management von Frauen im Einstellungsinterview: Eine quantitative Studie über den Einfluss der Bildung und der Persönlichkeit auf das Impression Management von Frauen

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GRIN Verlag, Jun 7, 2009 - Language Arts & Disciplines - 95 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1.25, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Fachbereich Medien- und Kommunikationswissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar Individualkommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: „Many a man would not recognise his reputation if they met on the street“. Die Aussage des Psychologen Mark Leary zeigt beispielhaft auf, dass bei vielen Individuen eine Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild besteht. Im Alltag hat dies kaum spürbare Auswirkungen auf ein Individuum. Es gibt jedoch bestimmte Situationen in denen es wichtig ist, dass diese beiden Bilder übereinstimmen und das Selbst dadurch authentisch vermittelt werden kann. Eine solche Beispielssituation stellt das Einstellungsinterview dar, das zum Ziel hat, dass der Bewerber beim Interviewer einen positiven und für eine Anstellung geeigneten Eindruck machen kann. Individuen, die bezüglich des Eindruckes, den sie vermitteln, viel zu gewinnen oder zu verlieren haben, sind normalerweise sensibler und aktiv im Management ihres Eindruckes. Während des Einstellungsinterviews, wo das Individuum demnach sehr sensibel bezüglich seines Eindruckes ist, kann es diesen Eindruck durch das so genannte „Impression Management“, respektive die Art der Selbstdarstellung, steuern und das Gegenüber so zu beeinflussen versuchen. Impression Management beinhaltet verbale und nonverbale Komponenten, wie beispielsweise verbale Aussagen über die eigene Person oder nonverbale, wie die Art der Körperhaltung und die Kleidung. Es setzt sich aus sogenannten „Impression-Management-Taktiken“ wie beispielsweise der „Self-Promotion“ (Eigenwerbung betreiben) oder „Ingratiation“ (sich einschmeicheln/ sympathisch sein) zusammen. Individuen unterscheiden sich zum einen darin, wie gross ihre Fähigkeiten sind, Impression Management zu betreiben und zum anderen, welche Impression-Management-Taktiken sie anwenden. In der Literatur wird dabei meist zwischen männlichen und weiblichen Impression-Management-Taktiken unterschieden, die mit dem zum Teil immer noch vorherrschenden Stereotypendenken übereinstimmen. Der Literatur ist zu entnehmen, dass sich Frauen, im Vergleich zu Männern, besonders in Einstellungsinterviews negativer präsentieren. Die Frauen geben sich zurückhaltend, bescheiden und weisen sich als weniger kompetent aus; dies ganz im Gegensatz zu den Männern, die sich durchsetzungsfähig, kompetent und aktiv zeigen. Die erwähnte Taktik „Self-Promotion“ wird den Männern, „Ingratiation“ den Frauen zugeschrieben.
 

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Amelang/Bartussek 2001 angewendet anhand anschliessend Auswertung Befragung beispielsweise Bewerber Big Five Bildung Bundesamt für Statistik Codebuch Communication and Personality Corrected Correlation Cronbach's Alpha deshalb Deviation Difference Durchschnitt Self Ingratia durchsetzungsfähig Effekt Eindruck Einfluss Equal variances Extraversion und Verträglichkeit Extravertierte Five-Factor Model Fragebogen Fragen Frauen im Einstellungsinterview Gardner Gender gruppiert Hypothesen IM-Taktiken Impression Management Tactics Impression-Management-Taktiken Impression-Management-Theorie Individualkommunikation Individuen Individuum Ingratiation Interpersonal introvertierte Item Deleted James Journal Kommunikation Kommunikationsquadrat Kompetenzen und Fähigkeiten Leary Management von Frauen Martin Matthew McCroskey Mean Std Merkmale Mittelwert Model of Personality Mummendey New Jersey nicht-verträgliche nonverbale Organization Persönlichkeit Persönlichkeitsdimensionen Extraversion präsentieren Probandinnen Promotion Recall Biases Reliabilität respektive Robert Scale Schulz von Thun schwache Ingratiation Self-Presentation Sex Roles signifikant Situation somit soziale Interaktion Squared stark Statistics Statistik Hrsg Stichprobe Stimmt eher Studentinnen und Nicht-Studentinnen Studie Symbolischer Interaktionismus sympathisch t-Test Taktik Ingratiation Taktik Self-Promotion Tedeschi Test Total Trait Perspectives Validität Varianzanalyse Verhalten Vorstellungsgespräch wichtig zeigt

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