InA: Inanspruchnahme Von Unterstützungsangeboten Für Versorgende Angehörige Von Menschen Mit Demenz

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Logos Verlag Berlin GmbH, 2012 - 137 pages
Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, warum versorgende Angehorige von Menschen mit Demenz psychosoziale Unterstutzungsangebote selten nutzen. Die Existenz charakteristischer Profile fur verschiedene Nichtnutzertypen der Angehorigen wird gepruft. Durch eine bessere Abstimmung auf Angehorigenbedurfnisse soll so eine Erhohung der Inanspruchnahme von psychosozialen Unterstutzungsangeboten erreicht werden. Im Rahmen einer Querschnittsuntersuchung wurden 80 versorgende Angehorige von Menschen mit Demenz mit einem Online-Fragebogen uber ihre Situation, Bedurfnisse und Kenntnisse im Hinblick auf Unterstutzungsangebote befragt. 39 Angehorige hatten noch nie an einem Unterstutzungsangebot teilgenommen. Die Ergebnisse implizieren drei unterschiedliche Nichtnutzertypen versorgender Angehoriger mit den Bedarfsprofilen "geringer Bedarf", "grenzwertiger Bedarf" und "hoher Bedarf". Bedeutsame Unterschiede finden sich in der positiven Lebensorientierung, sozialer Kompetenz im Umgang mit Demenzkranken und der subjektiven Gesundheit. Belastung in der Pflege spielt eine untergeordnete Rolle. Bei der Planung neuer Unterstutzungsangebote ist auf Angehorige mit grenzwertigem Bedarf verstarkt einzugehen. Es ist uber den Ausbau internetbasierter Interventionsangebote nachzudenken. Diese sollten weiterhin die gezielte Forderung positiver Lebenseinstellungen sowie individuelle Beratungsangebote beinhalten.
 

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Contents

Tabellenverzeichnis
1
Methode
27
Zusammensetzung der Stichprobe
34
3
37
Inverse Scree Plot zur Clusteranalyse WardMethode der Nicht
52
33
69
Diskussion
73
42
75
Literatur
107
43
109
Anhang
119
Copyright

Common terms and phrases

Alzheimer ambulanten Pflegedienstes Andrén Angebote Angehörige von demenziell aufgrund Backhaus Bedarf gering Bedarf hoch Bedürfnisse Belastungserleben besonders Betreuung bezüglich BMFSFJ Brodaty Charakteristiken Cluster Cluster Bedarf Clusteranalyse Clusterlösung dementia demenziell Erkrankten demenzkranker Menschen Diskriminanzanalyse Diskriminanzfunktionen Diskussion Effekte Einschätzung Elmstahl ergab Ergebnisse erkrankten Angehörigen Evaluation Fragebogen Funktion Gerontologist Gesundheitseinschätzung grenzwertigem Bedarf Gründe Haberstroh häufig hilfreich hohe Belastung hohem Bedarf Hypothese Implikationen InA-Studie Inanspruchnahme individuellen Initiative D21 Interventionsangebote Kohärenzgefühl Komponenten könnte Krause Menschen mit Demenz Modell möglich Nicht-Inanspruchnahme Nicht-Teilnehmer Nichtnutzer niedrig Pantel persönlichen Pflege pflegende Angehörige Pflegesituation Pflegestufe Pinquart positive Lebensorientierung Profil Projekt Quadem psychosozialer Interventionen Rahmen Schendera Selbsthilfegruppe Selbstwirksamkeit Serviceangeboten Sinnerleben Situation sollte Sörensen sowie soziale Kompetenz soziale Unterstützung soziales Netzwerk Startpartition Stichprobe Studie Studienteilnehmer Tabelle Teilnahme an Interventionen Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern TNS Infratest Toseland Trainings Typen Typologie überdurchschnittlich Untersuchung Variablen Varianz Verfahren versorgende Angehörige verwendet wahrgenommene Gesundheit weitere Wert wichtig Wünsche Zarit Zielgrößen Zielvariablen Zudem Zukunft Zusammenhang

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