In welcher Weise wirkt bei unvollendeten Willenserklärungen, die an einen Abwesenden gerichtet sind, der einseitige Widerruf, der Tod und der Verlust der Handlungsfähigkeit ihres Urhebers?

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Druck von H. Fiencke, 1896 - Wills - 111 pages
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Common terms and phrases

abgegeben Acceptation Annahmehandlung ausdrücklich Beginn der Acceptationshandlung Bekanntwerden besondere bestimmt Betracht Bevollmächtigten bona fides Bürgerlichen Gesetzbuchs concludente Handlung culpa culpa in contrahendo daher debitor dinglichen Vertrag direct dominus Dritten Eigenthum einseitigen Willenserklärungen einseitiger Widerruf einseitiges Rechtsgeschäft Eintritt Entscheidung Entwurfs Erben Erblassers erfolgt Erforderniss Erklärung erst Factum Falle familienrechtlichen fertige Rechtsverhältnisse freilich gemeinen Rechts gesagt Geschäfte Geschäftsunfähigkeit Grund Handelsgesetzbuchs Handelsrecht Handlungsunfähigkeit des Offerenten Ihering iussus letzteren Mandatar Manumission muss Natur negative Interesse nothwendig Oblaten obligatorischen Offerte obligatorischen Vertrag Pand Papinian Person positivem Schaden Princip Quellen Recht rechtliche Rechtssubjecte rechtsverändernden rechtzeitig bekannt gewordene Regelsberger Römer römischen römischen Rechts Schaden Schadensersatz Sclaven soll Stellvertreter Stichus Testament Testators Theil Titius Tod des Offerenten Tod des Vollmachtgebers Tod und Handlungsunfähigkeit Tradition Traditionsofferte Traditionsvertrag übrigens Ulpian Unkenntniss unsere Frage Unwiderruflichkeit Verkehrs Verkehrsprincip Verlust der Handlungsfähigkeit Vertrag unter Abwesenden Vertragsschluss Vollendung Vollmacht voluntas Vorschriften Weise Widerruf der Offerte Widerrufserklärung Willens Willenser Willensprincip Wirksamkeit Zeitpunkte Zustandekommen des Vertrages

Popular passages

Page 98 - Eine Willenserklärung, die einem anderen gegenüber abzugeben ist, wird, wenn sie in dessen Abwesenheit abgegeben wird, in dem Zeitpunkte wirksam, in welchem sie ihm zugeht. Sie wird nicht wirksam, wenn dem anderen vorher oder gleichzeitig ein Widerruf zugeht.
Page 103 - Das gleiche gilt, wenn die Willenserklärung einer in der Geschäftsfähigkeit beschränkten Person gegenüber abgegeben wird. Bringt die Erklärung jedoch der in der Geschäftsfähigkeit beschränkten Person lediglich einen rechtlichen Vorteil oder hat der gesetzliche Vertreter seine Einwilligung erteilt, so wird die Erklärung in dem Zeitpunkte wirksam, in welchem sie ihr zugeht.
Page 96 - Ein Antrag, ein Auftrag oder eine Vollmacht, welche von einem Kaufmann in dem Handelsgewerbe ausgegangen sind, werden durch seinen Tod nicht aufgehoben, sofern nicht eine entgegengesetzte Willensmeinung aus seiner Erklärung oder aus den Umständen hervorgeht.
Page 74 - ... secutis dotis efficiantur, et ante nuptias decessero, an secutis nuptiis dotis esse incipiant? Et vereor, ne non possint in dominio eius...
Page 75 - On the doctrine of the Roman lawyers as to quasi possessio or possession in an analogous sense of incorporeal things, or rights over the property of another, see Savigny's Treatise on Possession, translated by Sir E.
Page 79 - Ulpiano, mandavero tibi, ut pecuniam Titio des, cui donare volebam ; et tu, ignorans me mortuum, hoc feceris : habebis adversus heredes meos, mandati actionem ; si sciens, non habebis (2).
Page 74 - Si res alicui tradidero, ut nuptiis secutis dotis efficiantur, et ante nuptias decessero, an secutis nuptiis dotis esse incipiant? et vereor, ne non possint in dominio...
Page 104 - Der Vertrag kommt durch die Annahme des Antrags zustande, ohne dass die Annahme dem Antragenden gegenüber erklärt zu werden braucht, wenn eine solche Erklärung nach der Verkehrssitte nicht zu erwarten ist oder der Antragende auf sie verzichtet hat.
Page 96 - Theile früher als der Antrag, oder zu gleicher Zeit mit demselben zu, so ist der Antrag für nicht geschehen zu erachten. Ebenso ist die Annahme für nicht geschehen zu erachten, wenn der Widerruf noch vor der Erklärung der Annahme oder zu gleicher Zeit mit derselben bei dem Antragsteller eingegangen ist.
Page 31 - ... esse: nam et si tibi in hoc dederim nummos, ut eos Sticho credas, deinde mortuo me ignorans dederis, accipientis non faciès: ñeque enim sicut illud receptum est, ut debitores solventes ei liberentur, ita hoc quoque receptum, ut credendo nummos alienaret.

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