Indogermanisch SS mit vier Exkursen: zur n-deklination; zur Bildung des gen. sing; der abhininitasandhi im rgveda; zu den ai. gen. plur. auf -ān, -īn, -ūn, -r̄n

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M. Niemeyer, 1890 - 262 pages
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Page 65 - Weiter vermutet er, dass dazu asthd Kv. X 48, 10 gehöre und gopd astha dort gleich krqdnur dsta Rv. IV 27, 3 sei. Bloornh'eld geht ebenfalls von einer Wurzel asth aus und. ändert, nach Ludwigs Vorgang (Rv. III 500) AV. VII 76 : nir astam sarvam...
Page 117 - ... Endkürzung findet sich an einem von zwei — oder auch mehreren — benachbarten Wörtern, welche gleiche Schlusssilben haben. Das gekürzte Wort geht dem vollen voran oder folgt ihm. Ersteres mag das häufigere und der Ursprung der Erscheinung sein. Beide Wörter folgen entweder unmittelbar aufeinander oder sind nur durch eine Partikel oder Präposition, selten durch ein bedeutenderes Wort, wie unter 4. in dem Beispiele aus 6, 3, l, getrennt. In vereinzelten Fällen wird gekürzt, wo die Endungen...
Page 50 - BRÜCKE, grundzüge2, s. 103 meint freilich: „k und g konnten in der schrift verdoppelt werden, was wenig sinn gehabt haben würde, wenn sie von haus aus den selben lautwert hatten, wie in der jetzigen brahminenaussprache".
Page 8 - BABTHOLOMAE 10 räumt selbst ein, daß man nicht „von der Gestalt, die ein Laut im Wortausgang des ersten Gliedes einer Zusammensetzung vor einem bestimmten Laute aufweist, Schlüsse ziehen dürfe auf die Gestaltung des gleichen Lautes vor gleichem Laute im Wortinnern".
Page 85 - Aber das y am Wortende, in vielen, wenn nicht den meisten Fällen vor einer Pause , die zwar kleiner als die des Satzschlusses , aber doch immer eine Pause ist, sieht nicht vollkommen unter denselben Bedingungen , wie ein y des Wortinnern. Jenes y (resp. v) verlor an Energie...
Page 62 - ... ebenso wenig ursprünglich sein kann wie galiuga-veitvöds, frijönds, bairands. Denn stamme auf t haben im germanischen ursprünglich kein nominativ-s in vielleicht nicht zufälliger Übereinstimmung mit dem skr., an. nefi, ahd. nefo = skr. ndpat, got.
Page 182 - ... -o- weiter zu analysiren, ebenso wenig wie das infinitivische -y-, und zwischen beiden ist keine lautliche beziehung herstellbar, so weit unsere erkenntnis der vokalverhältnisse jetzt reicht.
Page 150 - Den infinitivstamm auf -e-, den das baltisch-slavische besitzt' — sedeti, sedeti — 'können wir bei seite lassen, da es sich nur um die praesensflexion handelt. In dieser aber ist das i entschieden als das ursprüngliche zu betrachten. Das -e- des infinitivstamms hat mit dem praesens von haus aus nichts zu tun, ist aber im leben der einzelsprachen ins praesens eingefürt worden.
Page 143 - Hiermit wäre gezeigt, dass germ. ai in den endungen dieser verbalklasse aus ei entstanden ist. Da ich aber einmal die indogermanischen formen aufgestellt habe, will ich auch darauf hinweisen, wie sie meines erachtens zu erklären sind. Auffallend ist das i der 1.
Page 6 - II, 379 = VS. 15, 43). 8, 1. 43, 4. 61, 16. VIII, 54 = 65, : 11. IX, 62, 12. 66, 26 ( = SS. II, 662). 134, 3. Offenbar haben wir einen deutlichen fall vor uns, dass eine dialektische form (candraneben ccandrá- findet bei Brugmann, § 589, 3 seine erklärung) in ursprünglich rein altindisch verfasste texte eingedrungen ist...

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