Induktive Erarbeitung der grammatischen Kategorien Aktiv und Passiv: Sprachbewusstsein entwickeln

Front Cover
GRIN Verlag, 2011 - 68 pages
0 Reviews
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Deutsch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Staatliches Seminar fur Didaktik und Lehrerbildung Schwabisch Gmund, Veranstaltung: Fachdidaktik Deutsch, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausfuhrlicher Unterrichtsentwurf im Rahmen eines Unterrichtsbesuchs vom Lehrbeauftragten des Seminars. Die Stunde wurde in einer 7. Klasse der Realschule gehalten und verlief reibungslos - sie wurde positiv bewertet. Aus sprachwissenschaftlicher Sicht ist das Aktiv eine Verhaltensrichtung des Verbs, die vom Subjekt her gesehen ist" (Dudenredaktion, 2005, S. 44), wahrend das Passiv als sogenannte Leideform eine Verhaltensrichtung des Verbs darstellt, die vom 6 leidenden' Subjekt her gesehen ist" (ebd., S. 769). In Textuntersuchungen wurde herausgefunden, dass Aktiv und Passiv in deutschen Texten sehr ungleich verteilt sind. So entfallen durchschnittlich etwa 93 % der finiten Verbformen auf das Aktiv und dementsprechend nur ca. 7 % auf das Passiv (vgl. Dudenredaktion, 1995, S. 170-171). Man spricht folglich vom Aktiv als Erstform, wahrend das Passiv die Zweitform darstellt oder auch haufig nur Kontrastform genannt wird. Hinsichtlich der Funktion ist das Aktiv durch die Aktivitat des Agens (Tater) gekennzeichnet, wahrend das Passiv als taterabgewandt" (Dudenredaktion, 1995, S. 171, in Anlehnung an Weisgerber, 1963) charakterisiert wird. In der zu haltenden Stunde wird lediglich das Vorgangs- bzw. werden-Passiv thematisiert, wahrend das Zustands- oder sein-Passiv ignoriert wird (vgl. ebd., S.171)...
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Inhaltsverzeichnis
2
Verlauf der Stunde Methodische Entscheidungen Differenzierungen
11
Anhang
18
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Bibliographic information