Infusions- und Ernährungstherapie des Polytraumatisierten: Klinische Untersuchungen

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Springer Berlin Heidelberg, Apr 1, 1985 - Medical - 174 pages
Der polytraumatisierte Patient stellt die Anasthesiologie und die unterschiedlichen operativen Bereiche immer wieder vor neue Probleme, da nicht nur das AusmaB der Verletzungen, sondem auch deren Lokalisation und Kombination tiber den Ablaufder Versorgung, vor allem die sich nahtlos anschlie~endepostoperative Intensivtherapie entscheiden. Der Polytraurnatisierte ist nicht nur durch die Verletzungen und deren direkte Folgen, wie Blutung, Schock, Gewebezertriimmerung, gefahrdet, sondem er entwickelt zusatzlich eine schwere Stoffwechselkrankheit mit eigengesetzli­ chem Ablauf, die als Postaggressionssyndrom gekennzeichnet wird. Moore legte vor nunmehr 30 Jahren die erste urnfassende Unter­ suchung tiber das Stoffwechselgeschehen bei traumatisierten Pa­ tienten vor und defmierte die Stadien des Ablaufes. Seit dem erga­ ben sichjedoch aus unterschiedlichen Grunden wesentliche Veran­ derungen der Voraussetzungen. Die Anzahl polytraurnatisierter Pa­ tienten nahm nicht nur zu, die Vberlebenschancen stiegen auch bei schwersten Schadigungen durch die verbesserte praklinische Erst­ versorgung, die erweiterten Moglichkeiten der Anasthesie und ope­ rativen Medizin, die Fortschritte in der Infusions- und Tranfusions­ therapie, besonders aber durch den Einsatz neuer Methoden und Verfahren der Intensivmedizin. Eine wesentliche Rolle zur Vber­ wachung der Stoffwechselkrankheit spielt neben der Stabilisierung der vitalen Funktionen die Emahrungstherapie. Diese Therapie mu~jedoch dem jeweiligen Zustand des Stoffwechsels adaptiert werden. An einem Kollektiv polytraumatisierter Patienten hat Herr J. E. Schmitz zunachst urnfassende Untersuchungen mit der Ziel­ setzung durchgeftihrt, den metabolischen Status zu definieren, um damit verla~liche Aussagen tiber den moglichen Energie- und Sub­ stratumsatz und die Toleranzbreite des Organismus in der Akzep­ tanz exogen zugeftihrter Substrate zu erhalten.

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Contents

Einleitung
1
Material und Methode
11
Ergebnisse
41
Copyright

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Common terms and phrases

Abfall Alanin Amino Aminosäuren Aminosäuren im Plasma Aminosäuren/kg KG Anstieg ausgeschiedenen bereits Blut C-Peptid CO2-Produktion Contusio cerebri deutlich Dosierung durchschnittlich Energieumsatz Entsprechend ergaben erhöhten Ernährungstherapie exogene Fettsäuren freien Aminosäuren frühen posttraumatischen Phase Fruktose g/Tag Gaswechsel Gaswechselmessungen Gesamtaminosäurenkonzentrationen im Plasma gesteigerten Glukagon Glukoneogenese Glukose Glutamin Glutaminsäure Glyzin Gruppe II Gruppe Gruppen I-IV Harnstoff Harnstoffproduktionsrate Histidin Hormone Infusions insbesondere Insulin ISBN Isoleuzin kcal/Tag Kenngrößen KG und Tag klinisch Kohlenhydraten Kohlenhydratzufuhr kommt Konzentrationen l.Tag Leuzin Linolsäure Literatur mitgeteilten Lungenkontusion maximal Median metabolischen Methionin Mittelwerte mmol Multiple Frakturen Multiple Nährstoffzufuhr Nichtesterfettsäuren O2-Verbrauch Organismus parenteralen Ernährung Phenylalanin physiologischen Referenzbereich Plasma Plasmaaminosäurenmuster Plasmakonzentrationen Polytrauma Polytraumatisierten Postaggressionsstoffwechsel posttraumatischen Stoffwechsel posttraumatischen Tag Prolin Protein prozentuale Anteile Referenzbereich Seiten Broschiert DM signifikanten sowie Steigerung Stickstoff Stickstoffbilanz Stickstoffverluste Substanzen Substrate Substratzufuhr Tabelle TAG Abb Tag Gruppe Threonin Trauma Tyrosin umsatz Unterschiede Untersuchungen Untersuchungstagen Urin Veränderungen Verletzungen vermehrten verzweigtkettigen Aminosäuren Wilmore wobei Xylit zeigten Zitrullin zugeführten Aminosäuren zusätzliche Zystein

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