Ingeborg Bachmann: Geht Undine wirklich?

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GRIN Verlag, 2007 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Erfurt (Institut fur Deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Du sollst Vater und Mutter ehren - Familienmodelle und Familiendesaster, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mythos der Wasserfrau wird in der Literaturgeschichte immer wieder aufgegriffen und erfuhr bisher mehrfache Veranderungen. Die Figur der Wasserfrau ist ein Geschopf der Phantasie, ein Zwitterwesen, das sowohl tierische als auch menschliche Elemente in sich vereint. Somit vereint diese Figur auch Merkmale zweier Welten bzw. Daseinsformen in sich. Gleichzeitig verkorpern sich in diesem Mythos sowohl die Sehnsucht nach Uberschreitung von Grenzen, als auch die Hilflosigkeit diese zu uberwinden. In meiner Arbeit werde ich das Motiv der Wasserfrau anhand Ingeborg Bachmanns Erzahlung Undine geht hinsichtlich der Konstruktion von Geschlechteridentitaten untersuchen. Die Autorin Ingeborg Bachmann lost ihre Protagonistin Undine von diesem aufgepressten Frauenbild los, indem sie einen Perspektivenwechsel vornimmt und Undine somit Gehor verschafft. Undine ist im Gegensatz zu ihren Gleichgesinnten kein passives Wassergeschopf mehr, sondern mochte ihrem eigenen Mythos entsteigen. Dabei fordert sie ihre eigene Kultur und vor allem ihr selbst entworfenes Spiegelbild. Wie der Titel meiner Arbeit schon andeutet, werde ich mich mit der Frage beschaftigen, ob Bachmanns Undine am Ende wirklich geht und sich von ihrem Zwang, einen Menschen namens Hans zu lieben, befreien kann. Ich werde so vorgehen, dass ich zunachst allgemein auf Ingeborg Bachmanns Erzahlung Undine geht eingehe. Dabei ist der vorgenommene Perspektivenwechsel, den ich bereits erwahnt habe, ein wesentlicher Bestandteil der Undinenkonzeption bei der Autorin."

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