Inhaltliche Zusammenhänge in Texten - Kohärenz

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GRIN Verlag, Jan 22, 2013 - Literary Criticism - 12 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Seminar Textanalyse und Textproduktion, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist ein Text? – Obwohl der Begriff „Text“ ein alltägliches Phänomen beschreibt und daher oft gebraucht wird, ist er schwer zu fassen und zu definieren. Was aber befähigt uns, eine Aneinanderreihung von Worten und Sätzen als Text zu bezeichnen? Im Alltagsgebrauch geschieht die Zuweisung der Bezeichnung meist auf intuitiver und daher individueller Basis – jeder verbindet etwas anderes mit dem Begriff: Für den Einen muss eine Zeichenfolge Sinn ergeben, für den Anderen eine bestimmte Form haben und ein Dritter macht die Textualität einer Satzfolge vielleicht an der Verknüpfung der einzelnen Einheiten fest. Die Linguistik freilich kann sich mit solch wagen und meist auf ein Kriterium beschränkten Bewertungskategorien für das Phänomen Text nicht zufrieden geben. Sie ist daher seit langem bemüht, einen möglichst allgemeingültigen Textbegriff zu formulieren. Um diesem Ziel näher zu kommen, setzt die Sprachwissenschaft meist auf eine Reihe von Merkmalen, mit deren Hilfe man die Textualität einer Satzfolge bewerten kann. Den wohl meistrezipierten solcher Kataloge von Textualitätskriterien haben Robert-Alain de Beaugrande und Wolfgang Ulrich Dressler zusammengestellt.1 Darin nennen sie sieben Kriterien für die Textualität einer Satzfolge: Kohäsion, Kohärenz, Intentionalität, Akzeptabilität, Informativität, Situationalität und Intertextualität. Im Folgenden soll nun das zweite dieser Kriterien, die Kohärenz, im Mittelpunkt der Betrachtung stehen: Zunächst soll daher ausgeführt werden, was Kohärenz überhaupt ist und wie sie sich äußert, bevor eine Reihe von Konzepten der Textkohärenz vorgestellt wird.
 

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2.2 Präsuppositionen 2.5 Vernetzungsmuster ADAMZIK Angelika/NUSSBAUMER Aspekt Aussage außersprachliche Basis Beaugrande und Dressler BEAUGRANDE/DRESSLER beschreibt Textverknüpfung beziehungsweise BRINKER BUßMANN Christina/JÜRGENS Chronologisierung daher demnach Einführung in Grundbegriffe explizit folgende Satzfolge Friedrich-Straße Fußballspiel GANSEL GANSEL/JÜRGENS gebrauchsgebunden Germanistik gewissermaßen Göttingen nachfolgend zitiert Grillen und Bier Grundbegriffe und Methoden Hadumod Hrsg härenz Hausarbeit HAUSENDORF HAUSENDORF/KESSELHEIM Heiko/KESSELHEIM Illustration sei folgendes indem sie Kohärenz inhaltlichen Zusammenhang innerhalb eines Textes Isotopieebene Isotopiekonzept Kirsten Kohärenz eines Textes Kohärenz überhaupt Kohärenz-Konzept Kohäsion und Kohärenz Konklusivität Konzepte der Textkohärenz Kopfschmerzen Lexikon der Sprachwissenschaft Linguistische Textanalyse LINKE/NUSSBAUMER/PORTMANN Nussbaumer und Portmann Oberflächentext Plusquamperfekts Robert-Alain Sachverhalte und Zusammenhänge Satz script-Theorie scripts und frames semantisch-kognitiven semantische Merkmale semantische Präsuppositionen Sinnkontinuität Studienbuch Linguistik Tankstelle Textbeispiel Textkohärenz 2.1 Textlinguistik fürs Examen Textlinguistik und Textgrammatik Textoberfläche Textua Textualität einer Satzfolge Textualitätskriterien Textualitätsmerkmale Thema und Referenz Tiefenstruktur Trennung von Kohäsion Trier Tübingen nachfolgend zitiert unsinnig erscheinenden Satzfolgen vorgestellt Weltebene Wissensbestand Wolfgang Ulrich 1981 Zeichengebundene Präsuppositionen zeitlicher Zusammenhänge in Texten

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