Inszenierungsanalyse Stephan Kimmigs "Nora"

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GRIN Verlag, Aug 16, 2006 - Literary Criticism - 34 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Hamburg, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit soll Stephan Kimmigs „Nora “- Inszenierung analysiert werden, welche am 14. September 2002 am Thalia Theater Hamburg ihre Premiere hatte. Die Analyse versucht dabei den Forderungen zu genügen, die Guido Hiß folgendermaßen formuliert hat1: „Die Analyse sollte sowohl ihren Gegenstand als auch ihr eigenes Vorgehen geschichtlich vermitteln. Sie sollte - da sie nicht von einem statischen Gegenstandsbild ausgehen kann - auf das Eigene und das Besondere ihrer Objekte flexibel reagieren. Und um sich nicht im Beliebigen und Uferlosen zu verlieren, muss sie ihr Vorgehen, ihre Auswahlstrategien, ihre Interessen begründen und nachvollziehbar machen.“ Vor der eigentlichen Analyse werde ich zur besseren Orientierung zunächst eine kurze Zusammenfassung der Fabel geben; danach werde ich kurz auf die Rezeptionsgeschichte eingehen, um einige der zentralen Themen des Dramas zu bestimmen: Wahrheit, Freiheit und Artikulation der eigenen Wünsche. Der Zusammenhang dieser Themen soll in einem Exkurs über eine aktuelle philosophische Analyse dieser Begriffe dargestellt werden. Die nachfolgende, eigentliche Inszenierungsanalyse wird dann zunächst eine ausführlichere Transformationsanalyse sein, insofern es eine vergleichende Untersuchung zwischen dem Ibsenschen Drama und der Textfassung der angeführten „Nora “- Inszenierung sein wird. Abschließend werde ich einige nonverbale Inszenierungselemente analysieren und versuchen zu zeigen, wie die Inszenierung die zuvor bestimmten Themen etabliert. [...]
 

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