Integrationsprojekte - Eine Arbeitsalternative und Integrationschance für Menschen mit einer Behinderung

Front Cover
GRIN Verlag, 2007 - 136 pages
0 Reviews
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Duale Hochschule Baden-Wuttemberg, Stuttgart, fruher: Berufsakademie Stuttgart, 87 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder Mensch mit oder ohne Behinderung, sollte das Recht haben, zu Arbeiten. Jedoch mangelt es bis heute vor allem fur die behinderten Menschen deutlich an den unterschiedlichsten Arbeitsalternativen. Oftmals bleibt behinderten Menschen der Zugang zum ersten Arbeitsmarkt verwehrt. Bis heute, in einer Zeit, in der alles zusammenwachst, gelingt es vor allem in der Arbeitswelt nicht, dass behinderte und nicht behinderte Menschen zueinander finden. Oft wird die Entscheidung uber Integration oder Ausgrenzung anhand ausserlicher Kriterien entschieden. Es werden meist voreilig negative Urteile gegenuber anderen Personen gebildet und gerade aufgrund von nicht bestatigten Vorurteilen stehen meistens Menschen mit einer Behinderung am Rand der Gesellschaft. Hauptsachlich in der Arbeitswelt, explizit auf dem ersten Arbeitsmarkt, zahlen Menschen mit einer Behinderung, aufgrund schwacheren Leistungen und den gestiegenen Anforderungen an die Arbeitskrafte, zu einer Randgruppe.(...) In den letzten 25 Jahren sind neue Ideen zur Beschaftigung schwerbehinderter Menschen, zwischen dem ersten Arbeitsmarkt und den geschutzten Einrichtungen, wie z.B. der Werkstatt fur Behinderte Menschen, entwickelt worden. Eine dieser Ideen, die bereits auch erfolgreich verwirklicht worden ist, sind die Integrationsprojekte, die im Folgenden vorgestellt und evaluiert werden sollen. Im Rahmen dieser Arbeit sollen Integrationsprojekte nicht auf den Aspekt der Arbeitsalternative zur WfbM untersucht werden, sondern es steht das Innenleben der Integrationsprojekte im Vordergrund. Das Ziel ist eine Analyse des Betriebsklimas und den Auswirkungen, die aus der gemeinsamen Arbeit von behinderten und nicht behinderten Menschen entstehen. Untersucht werden: Erstens die Zusammenarbeit de
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Empirie
48
Ausblick
91
Anhang
102
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

100%-Gruppe angegeben Abbildung allgemeinen Arbeitsmarkt angegeben Eine Arbeitsalternative Ansprechpartner bei Problemen Arbeitgeber Arbeitsalternative und Integrationschance Arbeitsassistenten Arbeitsassistenz Arbeitsplatz Arbeitswelt Aspekt Ausgleichsabgabe Aussage Befragung begleitende Hilfe behinderten Kollegen behinderten Mitarbeitern Behindertenhilfe Behinderungsbegriff Bereich berufliche Integration Berufsabschluss Beschäftigung besser zu sehen Betrieb Betriebsklima Betriebskultur Betroffenen CLOERKES Dauer der Betriebszugehörigkeit deutlich Einstellung gegenüber behinderten Einstellungsänderung ersten Arbeitsmarkt Frage Fragebogen Freizeit gegenüber behinderten Menschen geht geistig Geschäftsführer Gesellschaft gibt Graumann Hilfe im Arbeitsleben Hofgut Himmelreich individuelle innerhalb des Teams Integration behinderter Menschen Integrationsamt Integrationsbetrieb entschieden Integrationschance für Menschen Integrationsfachdienste Integrationsfirmen Integrationsprojekte Integrationsunternehmen Jahre jeweils als 100%-Gruppe John Ruskin Klima im Team Konflikte Kontakt zu behinderten Kontakthypothese Kriftel Leistungen Menschen mit Behinderung Mitarbeiterverhältnis möglich Mühlum Pausen Personen positiv Prozent Rehabilitationsträger Schwendy schwerbehinderte Menschen Senner SGB IX soll SOZIALGESETZBUCH IX Stigmatisierung Tabelle Teilhabe am Arbeitsleben Teilnehmer Unterschiedlich Selten Unterstützung verbringen Verhältnisse besser viele Wahrnehmung Werkstatt für behinderte WfbM Wirtschaft Wisotzki zugegriffen Zusammenarbeit behinderter

Popular passages

Page 8 - Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.
Page 123 - Integrationsfachdienstes gehört es, 1. die Fähigkeiten der zugewiesenen schwerbehinderten Menschen zu bewerten und einzuschätzen und dabei ein individuelles Fähigkeits-, Leistungs- und Interessenprofil zur Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt in enger Kooperation mit den schwerbehinderten Menschen, dem Auftraggeber und der abgebenden Einrichtung der schulischen oder beruflichen Bildung oder Rehabilitation zu erarbeiten...
Page 32 - Sinne des § 71 Abs. 3 geführte Betriebe (Integrationsbetriebe) oder Abteilungen (Integrationsabteilungen) zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger Umstände voraussichtlich trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten und des Einsatzes von Integrationsfachdiensten auf besondere Schwierigkeiten stößt.
Page 123 - Schulabgänger, die für die Aufnahme einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf die Unterstützung eines Integrationsfachdienstes angewiesen sind. 3. Ein besonderer Bedarf an arbeits- und berufsbegleitender Betreuung ist insbesondere gegeben bei schwerbehinderten Menschen mit geistiger oder seelischer Behinderung oder mit einer schweren Körper-, Sinnes- oder Mehrfachbehinderung, die sich im Arbeitsleben besonders nachteilig auswirkt und allein oder zusammen mit weiteren vermittlungshemmenden...
Page 123 - Aufgaben (1) Die Integrationsfachdienste können zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben (Aufnahme, Ausübung und Sicherung einer möglichst dauerhaften Beschäftigung) beteiligt werden, indem sie 1. die schwerbehinderten Menschen beraten, unterstützen und auf geeignete Arbeitsplätze vermitteln, 2. die Arbeitgeber informieren, beraten und ihnen Hilfe leisten. (2) Zu den Aufgaben des Integrationsfachdienstes gehört es, 1. die Fähigkeiten der zugewiesenen schwerbehinderten Menschen...

Bibliographic information