Interkulturelle Erziehung

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GRIN Verlag, 2007 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Padagogik - Interkulturelle Padagogik, Note: 2,0, Universitat Erfurt, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Interkulturelle Erziehung geht nicht nur von einem Kulturbegriff aus und meint nicht nur die geistige Kultur einer Gesellschaft, sondern auch die Alltagskultur, also den tagtaglichen Umgang der Menschen miteinander. Dabei orientiert sie sich an den universellen Menschenrechten, versucht die Gleichheit aller Menschen und Kulturen anzuerkennen. Verschiedenste Fachtermini werden mit dem Begriff in Beziehung gesetzt. So zum Beispiel Rassismus, Verfolgung, Asyl, Fremdenfeindlichkeit, Migration, Sitten, Brauchtum, Kunst, Musik, Tradition, multikulturelle Gesellschaft, Sprachforderung, Erziehung, Akzeptanz und Integration. Aber auch aufklarerischer Begriffe wie Mundigkeit, Vernunft, gleiche Bildung fur alle, Toleranz, Chancengleichheit und Emanzipation steht im Zentrum interkultureller Erziehung. Der Terminus entwickelte sich aus der Auslanderpadagogik. Einsicht und Erfahrung zeigten, dass ehrenamtliche Bemuhungen in Hausaufgabenhilfen" keine angemessene Hilfe zur Forderung und Integration auslandischer Kinder darstellte und fuhrte zu Veranderungen in diesem Bereich. Zum einen kam es zu einer Erweiterung des Arbeitsfeldes sowohl im Kindergartensektor als auch im Umgang mit auslandischen Erwachsenen. Zum anderen kam man zu der Erkenntnis, dass Auslanderpadagogik keine Sonderpadagogik fur Auslander sein konne. Vielmehr musse man sich auch an die Inlander," also die Deutschen wenden, da viele Aufgaben nur im dialogischen Miteinander zu bewaltigen waren. Da der Terminus Auslanderpadagogik" diese Inhalte nur ungenugend und missverstandlich widerspiegelt, werden heute zunehmend die synonymen Begriffe interkulturelle Erziehung" und interkulturelle Padagogik" verwendet (Sayler, 1997, Seite155). Ausgehend vom Alltag und dem Leben in dieser multikulturellen Gesellschaft, orientiert sich interkultur
 

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Contents

Begriff Interkulturelle Erziehung
2
Zielstellung
5
Interkulturelle Erziehung in der Schule
17
Montessori Pädagogik und Grundlegung interkultureller Erziehung
23
Copyright

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Common terms and phrases

Aktivitäten und Arbeitsgruppen Akzeptanz von Ethnizität antirassistische Erziehung Auernheimer Aufgabe der Interkulturellen Ausländerpädagogik ausländischer Kinder Außerdem Bedeutung befähigen Befremdung und Konkurrenz Begriff Interkulturelle Erziehung Begriff multikulturelle Beispiel Tanz Berücksichtigung besteht bietet sich z.B. bikulturellen Bildung binationale Kinder Chancengerechtigkeit deutsche Schulsystem Empathie entscheidend Entwicklung erforderlich Erziehung GRIN Verlag Erziehung und Bildung Erziehungsauftrag Erziehungswissenschaften ethnischer Minderheiten Ethnozentrismus Fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip Förderung Freiarbeit Fremdenfeindlichkeit Gestaltung der Schulpraxis gibt globaler Gruppe gehörend empfunden Herkunftskultur Herkunftsländern Identität Interkulturelle Erziehung GRIN Interkulturelle Erziehung soll Interkulturellen Pädagogik Interkulturelles Lernen könnte Konzept Kultur Lebenswelt Lehmann Interkulturelle Erziehung Lehrerinnen und Lehrer Lehrkraft Majorität Mehrsprachigkeit Menschen Migranten Montessori multikulturellen Gesellschaft multiperspektivische Allgemeinbildung muss muttersprachliche Unterricht Nieke benennt Perspektive Problem Rassismus rassistisch Regelunterricht Rollenspiel Schülerinnen und Schüler Schullaufbahnberatung schulorganisatorisch möglich Schwierigkeiten Selbstverständliches Silvana Lehmann Interkulturelle Solidarität sollte sozialerzieherische und sozialintegrative soziales Lernen Sprachunterricht Terminus Interkulturelle Theater und Musikgruppen Toleranz Unterrichtsorganisation Verhaltensorientierung und Wertüberzeugung verschiedene Vorurteile noch weiter wichtig Wilhelmine Sayler Ziel Zusammenhang Zweisprachigkeit

Popular passages

Page 12 - Umgangs: die Herzlichkeit im Umgang mit Freunden, die Zeit, die man dort noch füreinander habe und dergleichen, was selbstverständlich auch in der eigenen Kultur höchste Wertschätzung genießt, aber faktisch nur ungenügend realisiert werden kann
Page 10 - Bei dem Versuch, die Besonderheiten einer Kultur im Sinne von Lebenswelt zu berücksichtigen und ihnen eine Eigengeltung zu verschaffen, besteht unvermeidlich die Gefahr
Page 17 - Schülern und Lehrkräften die Entwicklung von Einstellungen und Verhaltensweisen, die die Menschen achten und den Menschenrechten verpflichtet sind.
Page 15 - Unterricht" reicht oft nicht aus, um das „vorhandene Potential an Zweisprachigkeit bei den Schülern aus den zugewanderten Minoritäten systematisch zu fördern".
Page 10 - Gemeinsamkeiten betonen ,£tatt nur die Besonderheiten der jeweiligen Zuwandererkulturen im Kontrast zu den Lebenswelten der Einheimischen in den Blick zu rücken
Page 17 - Sachverwalter von Bildung jeder historischen Ausprägung von Kultur, jeder Alltagskultur, Lebenswelt und Nationalkultur kritisch prüfend nähern".
Page 9 - Kinder und Jugendliche den Angehörigen der Minoritäten entgegenbringen, zu thematisieren und dabei die kulturellen Hintergründe deutlich werden lassen.
Page 8 - Gefühle von ,ßefremdung gegenüber den als bedrohlich und als Konkurrenz wahrgenommenen Zuwanderern umgebildet werden könnte in Neugier auf das andere, das Exotische
Page 4 - Phasen der Entwicklung in der Konzeptualisierung von , Ausländerpädagogik' und , interkultureller Erziehung' in der Bundesrepublik Deutschland".

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