Interkulturelle Pädagogik als integrativer Bestandteil der Grundschule

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GRIN Verlag, 2007 - 124 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,2, Hochschule Fulda, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Rund zwolf Prozent der Grundschulkinder in Deutschland haben laut Statistischem Bundesamt einen Migrationshintergrund - und dabei sind die Kinder von Aussiedlern noch nicht einmal miteingerechnet. Was erwartet diese Kinder in deutschen Grundschulen? Wie sind die PadagogInnen auf diese Herausforderung vorbereitet? Bei der Auseinandersetzung mit diesen Fragen stosst man unweigerlich auf den Begriff Interkulturelle Padagogik." Was aber ist darunter zu verstehen und welche Bedeutung hat er im Zusammenhang mit der Integration von Migrantenkindern? Welche interkulturellen Kompetenzen werden von den PadagogInnen erwartet? Uberlegungen zu diesen Fragestellungen setzen einige Vor- und Nebenkenntnisse voraus, mit denen ich zu Beginn meiner Arbeit auf das zentrale Thema hinfuhren mochte. So werde ich im zweiten Kapitel die Bedeutung von Kultur" erlautern. Was ist unter Kultur zu verstehen und welche Bedeutung hat dieser Begriff eigentlich fur Kinder im Grundschulalter? Das dritte Kapitel enthalt einen kurzen Ausflug in die Geschichte der Migration. Viele Menschen glauben, Migration sei ein noch junges und vor allem aussergewohnliches Phanomen. Hinsichtlich der Rolle der Migration im Leben der Volker ist dieses Bild jedoch nicht ganz richtig. Ich mochte in diesem Teil meiner Arbeit kurz aufzeigen, dass Migration schon immer eine wichtige pragende Kraft in Europa und der ganzen Welt war und noch ist. Im vierten Kapitel mochte ich auf Interkulturalitat im padagogischen Zusammenhang eingehen und einen Uberblick uber die Entwicklung von der Auslanderpadagogik" hin zur Interkulturellen Padagogik geben. Das funfte Kapitel befasst sich schliesslich mit dem eigentlichen Thema. In diesem Teil mochte ich moglichst umfassend auf den Einsatz und die Moglichkeiten der Interkulturellen Padagogik innerhalb der Grundsc
 

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Contents

Einleitung
2
Interkulturelle Pädagogik Erziehung im Zeichen der Zeit
10
Interkulturelle Pädagogik in der Grundschule
17
Integration
41
Schlusswort
53
Copyright

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Common terms and phrases

Angebote Ansatz antirassistischer Pädagogik Arbeitsmigranten Arbeitsmigration Aspekte Auernheimer Ausdruck Auseinandersetzung Ausländerpädagogik ausländischen Bedeutung beispielsweise Berliner Mauer besonders Bildung bildungspolitischen Bundesländer deutlich deutschen Sprache Deutschland didaktische Elternarbeit Empathie entwickeln Erfahrungen erfolgreiche Integration ersten Erstsprache Erziehung Fachlexikon der Sozialen Fähigkeit Familien Familiennachzug folgende Förderung fremden Ganztagsschulen Gastarbeiter Gemeinsamkeiten Gesellschaft Globalisierung Gogolin Grundschulalter Gruppe Haltungen häufig Heimatland Herausforderung Herkunft Herkunftsland Herkunftssprache Hinblick Holzbrecher innerhalb der Grundschule Interaktionsspiele Interkulturalität Interkulturelle Pädagogik Interkulturelle und antirassistische interkulturellen Lernens interkultureller Kompetenz jeweiligen Jugendhilfe Kinder mit Migrationshintergrund Klasse Kommunikation Kontakt Kontext Konzepte Kooperation Kultur kulturellen Vielfalt LehrerInnen Lernen Losche Maßnahmen Mehrsprachigkeit Menschen Migrantenkinder MigrantInnen Migration MitspielerInnen möglichst multikulturell muss Muttersprachlichen Unterrichts Nonverbale Kommunikation Normen PädagogInnen Personensorgeberechtigten persönliche politische Quehl Rahmen Rassismus rassistischen Regelklasse Schule SchülerInnen schulischen Segregation Situation sollten soziale Integration Sozialen Arbeit Spiel Spielleitung sprachlicher TeilnehmerInnen Thema Umgang und/oder unsere Unterschiede verschiedenen verstanden Vertrauen viel Vorbereitungsklassen Vorurteile wichtig zentrale Ziel zugewanderten Eltern Zusammenhang Zuwanderungsgesetz zwei

Popular passages

Page 44 - Grundrichtung der Erziehung, Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen Bei der Ausgestaltung der Leistungen und der Erfüllung der Aufgaben sind 1 . die von den Personensorgeberechtigten bestimmte Grundrichtung der Erziehung sowie die Rechte der Personensorgeberechtigten und des Kindes oder des Jugendlichen bei der Bestimmung der religiösen Erziehung zu beachten, 2.
Page 44 - ... Erziehung sowie die Rechte der Personensorgeberechtigten und des Kindes oder des Jugendlichen bei der Bestimmung der religiösen Erziehung zu beachten, 2. die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes oder des Jugendlichen zu selbständigem, verantwortungsbewusstem Handeln sowie die jeweiligen besonderen sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Eigenarten junger Menschen und ihrer Familien zu berücksichtigen, 3.
Page 11 - Hierbei geht es nicht nur um die schwierige Aufgabe der sozialen Integration der ausländischen Kinder, sondern ebenso sehr darum, das gemeinsame Leben und Lernen für interkulturelle Erfahrungen und Lernprozesse zu nutzen.
Page 27 - Zuhören können und zurückhaltend in der Darstellung eigener Meinungen und Sichtweisen sein • Stimulierende Rückmeldungen geben • Auf eine nicht starr vorprogrammierte oder dirigistische Weise ein Gespräch leiten oder einen Diskussionsprozess (wenn...
Page 27 - Kinder heikel sind; dafür sorgen, dass heikle Themen allgemein und indirekt besprochen werden; SchülerInnen, die unmittelbar betroffen sind, nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen...
Page 25 - SchülerInnen, deren persönliche Beiträge mit Gelächter, Negierung oder Kränkung bestraft oder die in eine Verteidigungshaltung manövriert werden, ist kaum anzunehmen, dass sie sich noch ein weiteres mal ernsthaft beteiligen wollen.
Page 26 - Bereitschaft, über die eigenen Gewohnheiten und die eigene Erziehung zu reden und sich selbst zur Diskussion stellen • Sich selbst verletzlich zeigen; als...
Page 22 - Forschungsergebnis, dass sich die Einsicht in die Konventionalität sozialer Regeln bei Kindern erst entwickeln muss, ist vermutlich von Relevanz. Andererseits...
Page 25 - Klima in derselben ausreichend sicher ist, die SchülerInnen sich gegenseitig ernst nehmen und nicht versuchen, Äußerungen von anderen ins Lächerliche zu ziehen. Die Zuschreibung eines Persönlichkeitscharakteristikums wie beispielsweise „Intoleranz" ist allein schon deswegen begrifflich schief, weil Verhalten weitreichend durch den konkreten Kontext des Gruppengeschehens gesteuert wird.
Page 21 - In pädagogischen Programmen wird möglicherweise oft überschätzt, was in der jeweiligen Altersstufe an interkulturellem Verständnis erreichbar ist.

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