Ist die Integrierte Versorgung für Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken das Modell der Zukunft?

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GRIN Verlag, Apr 17, 2006 - Health & Fitness - 25 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,3, Hochschule Wismar, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus vielen Ecken hört man, dass das deutsche Gesundheitssystem ein schwieriger Patient ist. Dem deutschen Gesundheitswesen wird angelastet, in zu viele Sektoren mit unterschiedlichen Vergütungssystemen aufgesplittert zu sein, was die Unwirtschaftlichkeit und Brüche in den therapeutischen Versorgungsbereichen begünstigt. Zur Zeit befindet sich das Gesundheitswesen in Deutschland einerseits in einem Spannungsverhältnis zwischen einer erwarteten Nachfragesteigerung nach Gesundheitsleistungen. Andererseits der allgemeinen Einschätzung nach, sollte diese wachsende Nachfrage nicht durch gesteigerte Ausgaben der Sozialversicherungsträger bewältigt werden. Deutschland nimmt nach Berichten der WHO bei den Kosten für die medizinische Versorgung im internationalen Vergleich zwar einen Spitzenplatz ein, belegt bei qualitativen Vergleichen aber nur einen mittleren Platz. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die verschiedenen Leistungserbringer zu wenig miteinander kommunizieren und kooperieren. Des Weiteren ist die Optimierung des Gesundheitszustandes nicht prozessorientiert gedacht und geplant. Es wird immer nur das Einzelsymptom zum Gegenstand einer Intervention gemacht. Für eine optimale Versorgung der Patienten sind aber Versorgungsangebote notwendig. Diese sollen sicherstellen, dass die unterschiedlichen Personen und Einrichtungen, die an der Versorgung der Patienten beteiligt sind, ihre Maßnahmen aufeinander abstimmen. Dazu ist Kooperation und Kommunikation notwendig. Wenn dem Vorgenannten keine Beachtung geschenkt wird, entstehen als Folge u. a. Informationsverluste und Doppelbehandlungen. Und Qualitätsmängel produzieren Effizienzmängel. Um jedoch die Finanzierbarkeit und die Qualität des deutschen Gesundheitssystems für die Zukunft zu sichern, müssen die Strukturen der Leistungserbringung einem Modernisierungsprozess unterzogen werden.
 

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Contents

Einleitung
2
Problemstellung
3
Der Begriff der Integrierten Versorgung
5
Die Entwicklung der Integrierten Versorgung
6
Ziele der Integrierten Versorgung
7
Woran lässt sich erkennen ob das jeweilige Versorgungsziel erreicht wurde?
8
Voraussetzungen für das Funktionieren der Integrierten Versorgung
9
Die Vergütung
10
Wie kann eine Integrierte Versorgung im Allgemeinen umgesetzt werden?
13
Wie könnte eine Umsetzung im Rahmen des Vertrages am Beispiel der Endoprothetik zwischen Krankenkasse Krankenhaus und Rehabilitationsklinik...
14
Welche Probleme und Ursachen gibt es bei der Umsetzung?
16
In welcher Gesellschaftsform kann an der Integrierten Versorgung teilgenommen werden?
17
Welche Vorteile hat der Versicherte durch die Teilnahme an diesem Versor gungssystem?
19
Schlussbetrachtung
22
Literaturverzeichnis
23

Common terms and phrases

abgerufen Absatzes gilt Abschluss Akutversorgung ambulante Versorgung ambulanten Einweiser ambulanten Sektor Anreiz Arbeit Arzt ärztlicher Sicht bedeutet Begriff der Integrierten beinhaltet Bezug Boekhoff Budget Callcenter Chancen und Risiken derzeit Eckpunkte eines Vertrages Einrichtungen Entwicklung der Integrierten Ersatzkasse Facharzt Fallpauschale Finanzierung Frauke gesetzliche Gesundheitsmodernisierungsgesetz Gesundheitsreform Gesundheitswesen gibt GKV-Modernisierungsgesetz Grundsatz gung gungsformen Heft Hierfür Höhe http://www.aerztekammer-bw-de Integrationsverträge Integrierten Versorgung Integrierten Versorgungsverträge Jahren Jens-M Kassenärztlichen Vereinigungen kenhäuser Kommunikation Komplexpauschale Konzept der Integrierten Kooperation Kopfpauschale Kosten Kostenträger Kran Krankenhausbudget Kuhlmann Künftige Krankenhausversorgung Leistungsanbieter Leistungserbringer Leitziel Medizinischen Modellvorhaben Mögliche Eckpunkte Partnerschaftsgesellschaft Patienten Poststationäre Prävention Qualität Qualitätsmanagements Rahmen Regelungen und Strukturen Reha Rehabilitation Rehabilitationsklinik Rehaeinrichtungen Rest des Absatzes Risiken der Integrierten Schnittstellen sektorübergreifend Sicherstellungsauftrag soll sowie stationären Strukturverträge Teilnahme Transparenzstudie Ver.di Verbesserung vereinbart Vergütung Vergütungsformen Versorgung aus ärztlicher Versorgungsnetz Versorgungsstrukturen Vertrages am Beispiel Vertrages zur Integrierten Vertragliche Regelungen vertragsärztliche Vorteile Weiteren müssen Wirtschaftlichkeit Zeitschrift Das Krankenhaus Zeitschrift für Physiotherapeuten Ziele der Integrierten Zusammenarbeit Zuzahlung

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